Untersuchungen zur Revolution von 1848/49 in Konstanz

dc.contributor.authorHermann, Marliesedeu
dc.date.accessioned2011-03-25T09:35:57Zdeu
dc.date.available2011-03-25T09:35:57Zdeu
dc.date.issued1998deu
dc.description.abstractKonstanz war im Vormärz (und in der Revolution von 1848/49) eine der politisch aktivsten und freisinnigsten Städte im Großherzogtum Baden. Führende Persönlichkeiten traten für den Liberalismus ein, richtungsweisende liberale aber auch radikale Presseorgane, wie die Seeblätter erschienen in Konstanz, und die im Vormärz gegründete bürgerliche Lesegesellschaft, das Konstanzer 'Bürgermuseum', war 'in Wirklichkeit auch ein politischer Verein', dessen Mitglieder nicht nur im Vormärz, sondern schließlich auch in der Revolution das politische Geschehen der Stadt maßgeblich beeinflußten. Beim 'Bürger-museum' handelt es sich um einen 1834 gegründeten geselligen Verein mit politischer Ausrichtung, ein Sammelbecken der Konstanzer Liberalen, welche die Stadt in fortschrittlich-liberalem Sinne beeinflussen wollten. Das liberale 'Bürgermuseum' hatte bedeutenden Einfluß auf das liberale politische Klima der Stadt, was sich auch in der personellen Verflechtung zwischen der liberalen Gemeindeführung und dem Verein zeigt. Während die Konstanzer Märzbewegung auf der lokalen, institutionalisierten Ebene hauptsächlich vom sog. 'Ausschuß der Bürgerversammlung' getragen wurde und somit von den Aktivitäten des 'bürgerlichen Blocks' geprägt war, handelte es sich bei den am Aprilaufstand (spontane Ebene) beteiligten Konstanzern überwiegend um verarmte Handwerker. In der Mairevolution 1849 waren in Konstanz vorwiegend jene Bürger politisch aktiv, die schon 1848 den Verlauf der Revolution in der Stadt, insbesondere im Ausschuß, mitgeprägt hatten. Das Komitee nahm in der Märzbewegung eine dominierende Rolle im revolutionären Konstanzer Geschehen ein. Das außerordentliche Bürgerkomitee organisierte die Volksversammlungen sowie die Volksbewaffnung, stand aber - obwohl es ein illegales Gremium war - nicht in Konkurrenz zu den offiziellen Gemeindebehörden. Der Ausschuß setzte sich überwiegend aus der lokalen politischen Führungsschicht des Vormärz zusammen, war also schon personelldeu
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