Fatigue und Fatigability bei Patienten mit Multipler Sklerose vor und nach kognitiver Belastung versus Entspannung – eine Pilotstudie

dc.contributor.authorStoll, Sarah
dc.contributor.authorGölz, Milena S.
dc.contributor.authorWatolla, Daniel
dc.contributor.authorBauer, Isabella
dc.contributor.authorLunz, Verena Caroline
dc.contributor.authorKath, Paulina
dc.contributor.authorLöser, Alina
dc.contributor.authorRuchay-Plößl, Anne
dc.contributor.authorJöbges, Michael
dc.contributor.authorDettmers, Christian
dc.contributor.authorRanderath, Jennifer
dc.date.accessioned2021-03-22T10:21:08Z
dc.date.available2021-03-22T10:21:08Z
dc.date.issued2021deu
dc.description.abstractFatigue, ein subjektives Gefühl extremer Erschöpfung, wird von Multiple Sklerose (MS)-Betroffenen als eines der belastendsten Symptome ihrer Krankheit beschrieben. Dennoch ist das Konstrukt der Fatigue noch nicht vollständig verstanden, was auch der uneindeutigen Unterscheidung subjektiver Empfindungen von Erschöpfung (Fatigue) und objektiv messbarer Leistungseinbußen (Fatigability) aufgrund von Anstrengung geschuldet ist. Die vorliegende Studie untersucht, inwiefern durch kognitive Belastung induzierte subjektive Erschöpfung mit objektiv messbaren Leistungseinbußen einhergeht. Zur Untersuchung dieser Fragestellung nahmen 24 MS-Betroffene jeweils an zwei experimentellen Sitzungen teil. In einer Sitzung fand eine 3-stündige kognitive Belastungsintervention und in der anderen Sitzung eine halbstündige Entspannungsintervention statt. Jeweils vor und nach der Intervention wurde das subjektive Befinden der Teilnehmenden mit Hilfe eines Fragebogens erfasst sowie die aktuelle Reaktionszeitleistung mittels der Alertness-Testung der Testbatterie zur Aufmerksamkeitsprüfung (TAP 2.3.1) gemessen. Die Reaktionszeitleistung verschlechterte sich nach der Belastungsintervention. Ebenso gaben die Teilnehmenden nach der Belastungsintervention eine signifikant schlechtere Befindlichkeit an. Die Entspannungsintervention führte zu keinen signifikanten Veränderungen in Befindlichkeit oder Leistungsfähigkeit. Obgleich sich auf Gruppenebene ein ähnliches Muster über alle Teilnehmenden hinweg bei subjektiver und objektiv gemessener Erschöpfung abzeichnete, korrelierten das Absinken der Befindlichkeit und die Verschlechterung der Reaktionszeitleistung nicht. Die Studienergebnisse deuten darauf hin, dass Fatigue als subjektives Empfinden und Fatigability als objektiv messbare Leistungsreduktion möglicherweise separate Aspekte darstellen. Es wird ein Arbeitsmodell diskutiert, welches die Trennung sowie die Operationalisierung vorgeschlagener Konstrukte unter Berücksichtigung von State- und Trait-Komponenten umfasst.deu
dc.description.versionpublishedde
dc.identifier.doi10.14624/NR2101003deu
dc.identifier.urihttps://kops.uni-konstanz.de/handle/123456789/53213
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dc.rights.urihttps://rightsstatements.org/page/InC/1.0/
dc.subjectFatigue versus Fatigability, kognitive Belastung, Entspannung, Multiple Sklerosedeu
dc.subject.ddc150deu
dc.titleFatigue und Fatigability bei Patienten mit Multipler Sklerose vor und nach kognitiver Belastung versus Entspannung – eine Pilotstudiedeu
dc.title.alternativeFatigue and fatigability in patients with multiple sclerosis before and after cognitive load versus relaxation : a pilot studydeu
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  journal={Neurologie und Rehabilitation},
  pages={23--30},
  author={Stoll, Sarah and Gölz, Milena S. and Watolla, Daniel and Bauer, Isabella and Lunz, Verena Caroline and Kath, Paulina and Löser, Alina and Ruchay-Plößl, Anne and Jöbges, Michael and Dettmers, Christian and Randerath, Jennifer}
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kops.description.abstractFatigue is a subjective feeling of extreme exhaustion. It is commonly described as one of the most burdening symptoms in multiple sclerosis (MS). However, the concept of fatigue is not fully understood. One reason may be the ambiguous differentiation between a subjective feeling of exhaustion (fatigue) and an objective load-induced decline in performance (fatigability). The current study examines the relationship between subjective exhaustion and objective performance decline after cognitive load. Twenty-four persons with MS participated in two experimental sessions. In one session, the subjects performed a 3-hour cognitive test intervention, and in the other session, they took part in a 30-minute relaxation intervention. The participants’ subjective well-being, as well as their current reaction time performance, were assessed before and after each session. Reaction time performance was measured using a standardized alertness test (“Testbatterie zur Aufmerksamkeitsprüfung”[TAP] 2.3.1). Subjective well-being was assessed using a questionnaire. Reaction time performance was significantly prolonged after the cognitive load-based intervention. Furthermore, the participants indicated a significantly reduction in well-being afterward. There were no significant changes in reaction time performance or well-being due to the relaxation intervention. There was no significant correlation between the reduction in well-being and the reaction time performance decline, although performance and well-being were similarly affected by load. The results of the current study indicate that subjectively experienced fatigue and objectively measured fatigability might reflect distinct aspects. We discuss a working model that proposes using separate fatigue and fatigability constructs. Additionally, options for the operationalization of both constructs considering state- and trait-components are discussed.deu
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