Rolle des EuGH in der Migrationspolitik : zwischen „Verwaltungsethos“ und „Verfassungsimagination“

dc.contributor.authorThym, Daniel
dc.date.accessioned2019-01-09T09:21:48Z
dc.date.available2019-01-09T09:21:48Z
dc.date.issued2018deu
dc.description.abstractEs gehört zu den Grundannahmen der Europastudien, dass dem EuGH eine zentrale Rolle zukommt, exemplarisch im Binnenmarkt und zur Unionsbürgerschaft. Hingegen wird die Migrationspolitik diskutiert, obgleich diese politische Debatten ebenso prägt wie die jüngere Gerichtspraxis. Der vorliegende Beitrag schließt diese Lücke, indem er die EuGH-Rechtsprechung auf einer mittleren Abstraktionsebene nachzeichnet und den verbreiteten Eindruck einer zurückhaltenden Urteilspraxis kritisch reflektiert. Es zeigt sich, dass der Gerichtshof die primärrechtliche Eigenrationalität der Migrationspolitik anerkennt und deren grundrechtliche Vorprägung akzeptiert, ohne hierbei über die EMRK-Vorgaben hinauszugehen. Die Rechtsprechung prägt ein „Verwaltungsethos“ - auch anstelle einer ambitionierteren Verfassungsjudikatur, die dogmatische Innovationen an politische Prozesse und gesellschaftliche Praktiken rückbinden müsste.deu
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