Soziologische Untersuchungen zum Begriff der Vision

dc.contributor.authorHerbrik, Reginedeu
dc.date.accessioned2011-03-25T09:34:34Zdeu
dc.date.available2011-03-25T09:34:34Zdeu
dc.date.issued2001deu
dc.description.abstractSeit Mitte der 1990er Jahre findet der Begriff "Vision" verstärkt in gesellschaftlichen Bereichen Verwendung, in denen er bis dato weniger häufig finden war: in der Ökonomie, im Finanzwesen, im Sport und in anderen Bereichen, die professionellen Managements bedürfen.
Die Studie zeigt am empirischen Material (Online-Pressetexte, Stellenausschreibungen, Werbeanzeigen, Bestsellern), welche semantischen Facetten des Begriffes "Vision" aktuell an Bedeutung gewinnen und auf welche gesellschaftliche Problemstellung diese Entwicklung antwortet. Dabei zeigt sich, dass aktuell vordergründig ein durchweg säkular ausgerichteter "Visions"-Begriff dominiert, der sich auf einen intentional hergestellten, gedanklichen, kommunizierbaren Inhalt bezieht, der durch menschliches Handeln zukünftig verwirklicht werden kann und soll und der dadurch Einfluss auf das menschliche Tun und Denken ausübt. Vision bezeichnet in diesem Zusammenhang eine Art geistigen Eigentums, das einen ökonomisch messbaren Wert besitzt, als Luxusgut behandelt und verkauft werden kann. Das Wort Vision rückt semantisch zwar in die Nähe der Worte "Plan", "Vorstellung" oder "Vorhaben". Es wird jedoch durch seine älteren semantischen Komponenten aufgewertet, die auf die visionäre Wahrnehmung einer anderen möglicherweise sogar transzendenten Wirklichkeit (im Falle der biblischen Propheten und mittelalterlichen Seher) sowie auf die romantische Idee des schöpferischen Genies (im Bereich der Kunst) verweisen.
Vision steht darüber hinaus für die Möglichkeit von Sinnstiftung hinsichtlich einer ungewissen Zukunft und bezeichnet insofern einen Entwurf, der sowohl für einen Einzelnen als auch für die Gesamtheit der Mitglieder einer Organisation oder Institution Orientierung und Sinn zur Verfügung zu stellen in der Lage ist. Auf dem Hintergrund jüngerer Zeitdiagnosen wird deutlich, welche Bedeutung derartigen Visionen im Hinblick auf eine post- oder spätmoderne, sich pluralisierende und differenzierende Gesellschaft zukommt.
deu
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dc.identifier.urihttp://kops.uni-konstanz.de/handle/123456789/11509
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dc.legacy.dateIssued2009deu
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dc.subject.ddc300deu
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dc.subject.gndSwedenborg, Emanueldeu
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