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Reflexivity, Indexicality, Accountability : Zur theoretisch-programmatischen Grundlegung der Ethnomethodologie

Reflexivity, Indexicality, Accountability : Zur theoretisch-programmatischen Grundlegung der Ethnomethodologie

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BERGMANN, Jörg R., Christian MEYER, 2021. Reflexivity, Indexicality, Accountability : Zur theoretisch-programmatischen Grundlegung der Ethnomethodologie. In: BERGMANN, Jörg R., ed., Christian MEYER, ed.. Ethnomethodologie reloaded : Neue Werkinterpretationen und Theoriebeiträge zu Harold Garfinkels Programm. Bielefeld:transcript, pp. 37-53. ISBN 978-3-8376-5438-7. Available under: doi: 10.14361/9783839454381-003

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Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International Reflexivity, Indexicality, Accountability : Zur theoretisch-programmatischen Grundlegung der Ethnomethodologie Bergmann, Jörg R. 2021-09-30T12:58:15Z 2021 Bergmann, Jörg R. deu 2021-09-30T12:58:15Z Meyer, Christian Mit dem Text, der die Studies in Ethnomethodology eröffnet, macht Garfinkel deutlich, dass die Aufsätze, die in diesem Band erneut oder zum ersten Mal publiziert wurden, ein programmatisch-theoretischer Anspruch verbindet, ein Anspruch, der erst hier explizit formuliert wurde und erst hier einen offiziellen Markennamen erhielt. Der Anspruch wird theoriegenealogisch nur spärlich durch Verweise auf Schütz, Husserl und Parsons verortet und nicht theoriesystematisch entfaltet. Allerdings liefert Garfinkel mehrere Definitionen dessen, was der Begriff »Ethnomethodologie« bezeichnen soll. Die in diesen Definitionen verwendeten Konzepte – Indexikalität, accountability, Reflexivität, accomplishment, practical – sind zwar zirkulär ineinander verschachtelt, doch zusammen lassen sie ein Bild der impliziten Theoriearchitektur der Ethnomethodologie erkennen.<br />In unserem Beitrag werden wir zum einen entlang der Garfinkel’schen Konzepte die theoretische Blaupause der Ethnomethodologie nachzeichnen, zum anderen werden wir erläutern, weshalb Garfinkel trotz seiner bei Parsons geschulten Theoriepotenz den Theorieanspruch der Ethnomethodologie nur implizit formuliert, und schließlich werden wir einige Überlegungen dazu anstellen, auf welchen argumentativen Wegen aus dem Ethnomethodologie-Konzept des Jahres 1967 die späteren Entwicklungen – Konversationsanalyse oder Studies of Work – hervorgegangen sind. Meyer, Christian

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