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Christen und Muslime im 9. Jahrhundert in Italien und Spanien : Gewalt und Kontakt, Konzeptualisierung und Wahrnehmung

Christen und Muslime im 9. Jahrhundert in Italien und Spanien : Gewalt und Kontakt, Konzeptualisierung und Wahrnehmung

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HERBERS, Klaus, 2015. Christen und Muslime im 9. Jahrhundert in Italien und Spanien : Gewalt und Kontakt, Konzeptualisierung und Wahrnehmung. In: Historische Zeitschrift : HZ. 301(1), pp. 1-30. ISSN 0018-2613. eISSN 2196-680X

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<rdf:RDF xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" xmlns:bibo="http://purl.org/ontology/bibo/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:dcterms="http://purl.org/dc/terms/" xmlns:xsd="http://www.w3.org/2001/XMLSchema#" > <rdf:Description rdf:about="https://kops.uni-konstanz.de/rdf/resource/123456789/35125"> <dcterms:alternative>Christians and Muslims in 9th Century Italy and Spain : Violence and Contact, Conceptualisation and Perception</dcterms:alternative> <dcterms:abstract xml:lang="deu">Der Aufsatz zielt auf einen Vergleich des Verhältnisses zwischen Christen und Muslimen in Italien und auf der Iberischen Halbinsel im 9. Jahrhundert. Vor dem Hintergrund der wissenschaftlichen Diskurse zur Entstehung Europas, zur Frage der Beschaffenheit des Kulturkontakts (friedliches Zusammenleben gegenüber dem Zusammenstoß der Kulturen) sowie zum Gewaltpotential in den monotheistischen Religionen werden verschiedene Konstellationen untersucht. Dabei ergibt die Interpretation des italischen Materials, für das die „päpstlichen“ Quellen zentral sind, dass Konfrontationsmuster vielfach weniger religiös als staatlich geprägt waren. Auch pragmatisches Handeln durch Tribute und Schutzzahlungen sowie Konflikte mit den benachbarten Gemeinschaften wie Neapel oder Amalfi gehören in den Kontext der Auseinandersetzung. Die Lebensumstände der Christen unter muslimischer Herrschaft auf der Iberischen Halbinsel erwiesen sich andererseits durch den Blick auf Binnenstrukturen (in Abkehr von der essentialistischen Definition der „Mozaraber“) ebenso als komplexer. Die Konzeptionen in den kleinen christlichen Reichen des Nordens scheinen entscheidend gewesen zu sein, um Bilder des Mit- und Gegeneinanders auf der Iberischen Halbinsel zu prägen. Aus dem Vergleich der Begrifflichkeiten, der Binnendifferenzierungen innerhalb der christlichen Gruppen, des pragmatischen Handelns und der insgesamt nur diffusen, eher polemisch geprägten Wahrnehmung religiöser Vorstellungen der anderen Seite ergeben sich vergleichend die verschiedenen genannten Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede (zum Beispiel hinsichtlich der Kreuzzugskonzeptionen). Als deren Ursache können unter anderem die Rolle des Papsttums in Italien sowie die unterschiedlichen politischen Voraussetzungen beider Räume angesehen werden.</dcterms:abstract> <bibo:uri rdf:resource="https://kops.uni-konstanz.de/handle/123456789/35125"/> <dcterms:title>Christen und Muslime im 9. Jahrhundert in Italien und Spanien : Gewalt und Kontakt, Konzeptualisierung und Wahrnehmung</dcterms:title> <dc:date rdf:datatype="http://www.w3.org/2001/XMLSchema#dateTime">2016-09-05T13:35:54Z</dc:date> <dcterms:available rdf:datatype="http://www.w3.org/2001/XMLSchema#dateTime">2016-09-05T13:35:54Z</dcterms:available> <dcterms:issued>2015</dcterms:issued> <dc:creator>Herbers, Klaus</dc:creator> <dc:contributor>Herbers, Klaus</dc:contributor> <dc:language>deu</dc:language> </rdf:Description> </rdf:RDF>

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