Verbindungen zwischen Parlament und Wirtschaft in der Bundesrepublik Deutschland

dc.contributor.authorGaugler, Markusdeu
dc.date.accessioned2011-03-24T10:13:31Zdeu
dc.date.available2011-03-24T10:13:31Zdeu
dc.date.issued2004deu
dc.description.abstractDiese Diplomarbeit untersucht eine spezielle Art von Verbindungen zwischen
Wirtschaft und Staat, die Interlocking Directorate -Verbindungen zwischen
Mitgliedern des Deutschen Bundestages und Unternehmen in Deutschland.
Die Motive, die diesen Verbindungen zu Grunde liegen, werden mit Hilfe von sechs verschiedenen Modellen untersucht, die sowohl Verbindungen zwischen
Unternehmen als auch Verbindungen zwischen Parlament und Unternehmen
erklären können.
Diese Verbindungen werden über die letzten fünf Wahlperioden hinweg, von 1987
bis heute, untersucht. Dies erfolgt mit Hilfe von Daten, die vom Deutschen
Bundestag herausgegeben und veröffentlicht werden.
In diesen Zeitraum unterhielten durchgängig immer etwa ein Viertel aller
Parlamentsmitglieder Interlocks mit Unternehmen.
Die Daten zeigen bemerkenswerte Unterschiede und Entwicklungen
zwischen den fünf Bundestagsfraktionen. Diese Unterschiede werden dargestellt,
erläutert und erklärt. Besonderes Gewicht wird dabei auf die Entwicklung von Bündnis 90/ die Grünen gelegt. Nach diesem detaillierten Überblick über das Ausmaß der Verbindungen von Parlament und Wirtschaft in Deutschland wird der Erklärungsbeitrag der einzelnen Erklärungsmodelle für die existierenden Verbindungen untersucht. Hierbei zeigt sich, dass sich die Verbindungen von Parlament und Wirtschaft vor allem auf interpersonelle Motive, und nicht auf interorganisationale Motive zurückführen lassen. In diesem Zusammenhang wird die besondere Bedeutung und Erklärungskraft des Prestige-Modells zur Erklärung von Interlocking Directorates empirisch aufgezeigt.
Im letzten Teil der Arbeit wird eine kurze normative Bewertung der Verbindungen von Parlament und Wirtschaft insgesamt vorgenommen.
deu
dc.description.versionpublished
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dc.identifier.ppn113125887deu
dc.identifier.urihttp://kops.uni-konstanz.de/handle/123456789/4321
dc.language.isodeudeu
dc.legacy.dateIssued2004deu
dc.rightsterms-of-usedeu
dc.rights.urihttps://rightsstatements.org/page/InC/1.0/deu
dc.subjectInterlocking Directoratesdeu
dc.subjectNetzwerkdeu
dc.subjectInterlocksdeu
dc.subjectParteiendeu
dc.subjectcorporate governancedeu
dc.subjectInterlocking Directoratesdeu
dc.subjectInterlocksdeu
dc.subjectCorporate Governancedeu
dc.subjectPolicy Networksdeu
dc.subjectParliamentdeu
dc.subject.ddc320deu
dc.subject.gndPersonelle Verflechtungdeu
dc.subject.gndNetzwerkanalyse <Soziologie>deu
dc.subject.gndAufsichtsratdeu
dc.subject.gndBoard of directorsdeu
dc.subject.gndDeutschland / Bundestag / Abgeordneterdeu
dc.subject.jelL14 - Trandeu
dc.subject.jelL44 - Antideu
dc.titleVerbindungen zwischen Parlament und Wirtschaft in der Bundesrepublik Deutschlanddeu
dc.title.alternativeParliament business ties in the Federal Republic of Germanyeng
dc.typeMSC_THESISdeu
dspace.entity.typePublication
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  author={Gaugler, Markus}
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kops.citation.iso690GAUGLER, Markus, 2004. Verbindungen zwischen Parlament und Wirtschaft in der Bundesrepublik Deutschland [Master thesis]deu
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kops.description.abstractThis master thesis analyzes one specific kind of ties between the business and state sectors, interlocking directorate ties between members of the German Federal Parliament, the Bundestag, and corporations in Germany.<br />The motives for these connections were investigated using different models that are able to explain common business interlocks as well as the parliament business interlocks.<br />The connections were researched over the last five election periods, using data from public parliamentary sources, covering a time span from 1987 until today. Over this time period, about one fourth of all parliament members constantly held interlocks with corporations. However, the data showed remarkable differences and developments for the five Bundestag factions. Those were presented and explained.<br />Following that detailed overview over the extent of parliament business interlocks in Germany, the relative contribution of the different models to the empirically found connections was analyzed in detail. It was found that the parliament business ties are primarily held for interpersonal reasons and not for interorganizational ones. In this respect, the special importance<br />and exploratory power of the prestige model explaining interlocking directorates was shown empirically.<br />In the final part of the thesis, a short normative assessment of parliament business ties in general was given.eng
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