Three Essays on Worker Turnover and Incentive Contracts in Labour Market Search Equilibrium

dc.contributor.authorZaharieva, Annadeu
dc.date.accessioned2011-03-25T09:42:38Zdeu
dc.date.available2011-03-25T09:42:38Zdeu
dc.date.issued2010deu
dc.description.abstractDas vorliegende Dissertationsvorhaben besteht aus drei unabhängigen Forschungspapieren, die sich alle mit dem Thema Arbeitskräfteumlauf und Anreizverträge in einem dynamischen Search-und-Matching-Arbeitsmarktmodell beschäftigen. Das grundlegende Modell in diesem Forschungsbereich wurde in den Studien von Diamond, Mortensen und Pissarides entwickelt, die den Einfluss von Suchfriktionen und Produktivitätsschwankungen auf die Mobilität von Arbeitskräften zwischen Beschäftigung und Arbeitslosigkeit untersuchen. Allerdings werden die Arbeitsverträge in diesen Studien in einer sehr vereinfachten Version dargestellt: Insbesondere die Prinzipal-Agent-Probleme sowie die asymmetrische Informationsstruktur zwischen Unternehmen und Arbeitnehmern werden nicht berücksichtigt, und auch die Arbeitgeberbindung zwischen Unternehmen und Arbeitnehmern wird oft nicht ausreichend beachtet. Aus diesem Grund widmet sich diese Dissertation der Untersuchung der Interdependenz zwischen Suchfriktionen am Arbeitsmarkt und Prinzipal-Agent-Problemen aufgrund von asymmetrischen Informationen zwischen Firmen und Arbeitnehmern. Das zentrale Prinzipal-Agent-Problem, das in dieser Dissertation behandelt wird, ist das verborgene Handeln von Arbeitnehmern, welches in Form von Drückebergerei oder der Suche nach einem anderen Arbeitsplatz vorkommt. Um diese Probleme zu beheben benutzen die Firmen Anreizverträge. Die Möglichkeit für Firmen Anreizverträge einzusetzen hat entscheidende Konsequenzen für die Löhne von Arbeitnehmern, die gleichgewichtige Arbeitslosigkeit sowie f¨ur die branchenübergreifende Korrelation zwischen den Arbeitslöhnen, Leistungsprämien, Produktivität und Entlassungsquoten. Die theoretischen Prognosen für die oben genannten Zusammenhänge stimmen mit den Ergebnissen der empirischen Studien überein.
Aus der Perspektive der normativen Analyse befasst sich diese Dissertation mit den Fragen nach optimalem Arbeitslosengeld und der gesamtwirtschaftlichen Wohlfahrt im Kontext von Anreizverträgen. Die Ergebnisse der durchgef¨uhrten Untersuchung zeigen einen negativen Zusammenhang zwischen dem optimalen Niveau der Arbeitslosenversicherung und dem Umfang des Moral-Hazard-Problems in den Unternehmen. Darüber hinaus wird nachgewiesen, dass eine unvollständige Arbeitgeberbindung der Beschäftigten zu einer ineffizient niedrigeren gesamt-wirtschaftlichen Wohlfahrt führen kann.
deu
dc.description.versionpublished
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dc.identifier.ppn33240773Xdeu
dc.identifier.urihttp://kops.uni-konstanz.de/handle/123456789/12094
dc.language.isoengdeu
dc.legacy.dateIssued2010deu
dc.rightsAttribution-ShareAlike 2.0 Generic
dc.rights.urihttp://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/
dc.subjectLabour Marketdeu
dc.subjectSearch Equilibriumdeu
dc.subjectIncentive Contractsdeu
dc.subjectLabour Turnoverdeu
dc.subject.ddc330deu
dc.subject.gndMatchingdeu
dc.subject.gndArbeitsmarktdeu
dc.subject.gndArbeitsmobilitätdeu
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dc.subject.gndAllgemeines Gleichgewichtsmodelldeu
dc.titleThree Essays on Worker Turnover and Incentive Contracts in Labour Market Search Equilibriumeng
dc.title.alternativeDrei Aufsätze zum Thema Arbeitskräfteumlauf und Anreizverträge im Search-und-Matching-Arbeitsmarktmodelldeu
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kops.date.examination2010-10-18deu
kops.description.abstractThis dissertation thesis consists of three independent research papers and is devoted to the topic of worker turnover and incentive contracts in a labour market characterized by search frictions and matching. There exists a large body of literature dating back to the seminal studies by Diamond, Mortensen and Pissarides, which is analyzing effects of search frictions and productivity fluctuations on the equilibrium flows of workers between employment and unemployment. However workers and firms are typically modeled in an oversimplified way, in particular agency problems, asymmetric information between workers and firms and mutual job attachments are often ignored. Therefore, the primary aim of this dissertation is to consider the interdependence between search frictions in the labour market and agency problems created by asymmetric information within the firm. The core agency problem considered in this dissertation is hidden action on the side of the worker; this can take form of shirking or search-in-attachment, which gives rise to the use of incentive contracts by firms. Introduction of incentive contracts in the model has crucial implications for the amount of worker remuneration, the equilibrium level of unemployment and cross sectional correlation between bonus payments, wages, productivities and separation rates. Model predictions for the correlations between these variables are consistent with the empirical findings.<br />In the context of normative analysis, this dissertation examines the effects of incentive contracts and mutual attachment of workers and firms on the provision of unemployment insurance and social welfare in a decentralized economy. It shows that the use of incentive contracts to deal with the problem of moral hazard has primary relevance for the question of optimal unemployment insurance, while incomplete worker attachment may serve as a source of the equilibrium inefficiency.eng
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