Innerweltlichkeit und Transzendenz. Zur Rekonstruktion amerikanischer Individualitätskonzeptionen

dc.contributor.authorMatter, Christinedeu
dc.date.accessioned2011-03-25T09:35:57Zdeu
dc.date.available2011-03-25T09:35:57Zdeu
dc.date.issued2001deu
dc.description.abstractDie sozialwissenschaftliche Diskussion zum modernen Individualismus bringt diesen in Verbindung mit der Entwicklung der Religion in der Moderne. Durch den Bedeutungsverlust der traditionellen religiösen Glaubenssysteme seit dem Beginn der Neuzeit einerseits und als Folge gesellschaftlicher Ausdifferenzierungsprozesse andererseits wird das Individuum auf sich selbst als 'letzten Sinnproduzenten' zurückgeworfen. Es baut sich ein Gegensatz von Individuum und Gesellschaft auf, indem ersteres seine Identität zunehmend nur noch 'gegen' die Gesellschaft zu definieren vermag. Die vorliegende Arbeit befasst sich im Rahmen dieser Diskussion mit der Frage, welche Individualitätskonzeptionen sich in der gegenwärtigen amerikanischen Gesellschaft finden lassen. Auf der Grundlage von amerikanischen Interview-Daten werden am Beispiel von drei religiösen Gruppen - Unitarier, Katholiken und Buddhisten - die Vorstellungen von Individualität mit den Methoden der sozialwissenschaftlichen Hermeneutik rekonstruiert. Dabei lässt sich ein besonderer amerikanischer 'Individualitätstypus' herausarbeiten, der sich einerseits durch ein spezifisches, historisch gewachsenes Verhältnis von Transzendenz und Immanenz, andererseits durch eine besondere Zeitstruktur erschliesst. Die Ergebnisse der empirischen Untersuchung werden schliesslich vor dem Hintergrund des besonderen historisch-kulturellen Kontexts erörtert, um so nicht nur die amerikanischen Individualitätskonzeptionen mit dem europäischen Individualitätsverständnis zu kontrastieren, sondern an dem hier deutlich werdenden Gegensatz auch den unterschiedlichen Stellenwert, der der Religion innerhalb der verschiedenen modernen Gesellschaften zukommt, zu diskutieren.deu
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dc.legacy.dateIssued2001deu
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dc.titleInnerweltlichkeit und Transzendenz. Zur Rekonstruktion amerikanischer Individualitätskonzeptionendeu
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kops.description.abstractSocial scientific discussion often relates individualism to the development of religion in modernity. The process of societal differentiation and the erosion of the significance of traditional religious belief systems give rise to new concepts of individuality. According to this approach, the individual is forced to construct its own world view and to give meaning to its life without any outside reference. Under this definition of individuality, the individual defines itself in polar opposition to society. The study attempts to address the question of which concepts of individuality can be found in contemporary American society. A qualitative sociological approach is taken to reconstruct concepts of individuality by analyzing interviews with members of three religious groups - Unitarians, Catholics, and Buddhists. It can be shown that there exists a particular 'type of individuality' characterized by a specific, historically grown relation of the transcendent to the immanent and by a specific time structure. The results are then positioned into historical-cultural context. In this context, American conceptions of individuality can be contrasted with those of European origin. Finally, this suggests differences in role and place for religion within different modern societies.eng
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