Benefits of recovery for work engagement

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2009
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Erholung und Arbeitsengagement
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Publikationstyp
Dissertation
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Zusammenfassung

This dissertation examined potential benefits of recovery during non-work time for work engagement. Work engagement is a positive state of mind at work that turned out to be crucial for positive outcomes for individuals and organizations alike. In the past years, increasing attention has been paid to the issue of work engagement both from researchers and practitioners. However, how recovery can fruitfully contribute to work engagement has been largely neglected. This dissertation addressed this research gap and examined relationships between recovery during non-work time and work engagement in three empirical studies. In these studies, I looked at various non-work periods during which recovery from work-related demands can occur. Moreover, I investigated experiences during non-work periods that are crucial for recovery. Finally, I integrated research on recovery with research on the Job Demands-Resources model which states that job characteristics and personal resources are antecedents of work engagement.

Study 1 focused on how a short respite, psychological detachment during the respite, and general job involvement contributed to work engagement. Longitudinal data were gathered from 156 nurses before and after a short respite. As hypothesized, results showed that work engagement increased from before to after a short respite. This increase was higher for nurses who experienced psychological detachment during the respite, i.e., who could mentally switch-off from work during the respite. Also, the increase in work engagement was higher for nurses who were highly involved in their jobs although high job involvement had the negative concomitant of impaired psychological detachment during the respite.

Study 2 examined beneficial effects of vacation on individuals work engagement and emotional exhaustion and the fade-out of beneficial vacation effects. One hundred and thirty-one teachers completed questionnaires one time before and three times after vacation. As predicted, results showed that work engagement increased and that emotional exhaustion decreased from before to after vacation. However, these beneficial vacation effects faded out within one month. By examining the fade-out in more detail, results showed that job demands contributed to the fade-out whereas leisure time relaxation experiences after vacation prolonged beneficial effects of vacation.

In Study 3, fluctuations in work engagement from day to day were investigated. Day-specific conditions under which work engagement occurs were examined. More specifically, daily job demands, job resources, and personal resources were hypothesized to predict daily work engagement. Data were gathered from 114 employees three times a day over the course of one working week. Results showed that employee s daily work engagement was affected by characteristics of the tasks that have to be accomplished (daily job control, daily time pressure, and daily team climate) as well as by an employee s perception that he or she possesses the necessary personal resources to accomplish the tasks (being recovered in the morning). More specifically, daily job control, daily team climate, and employees state of being recovered in the morning promoted daily work engagement. On days when employees had high job control, daily time pressure was beneficial for daily work engagement, too. However, on days when employees had lower job control, daily time pressure diminished daily work engagement.

To sum up, this dissertation extended research on relationships between recovery during non-work time and work engagement. More specifically, different time frames during which recovery can occur and specific recovery experiences were examined. Additionally, recovery was examined within the Job Demands-Resources model. Taken together, results from three empirical studies showed that recovery contributes to work engagement and that recovery increases the predictive value of the Job Demands-Resources model for work engagement.

Zusammenfassung in einer weiteren Sprache

In der vorliegenden Dissertation wurde untersucht, inwiefern Erholung während der arbeitsfreien Zeit förderlich für das Engagement bei der Arbeit ist. Arbeitsengagement ist ein positiver, affektiv-motivationaler Zustand bei der Arbeit. Die Forschung hat gezeigt, dass Arbeitsengagement in Zusammenhang mit angestrebten individuellen und organisationalen Arbeitsergebnissen steht. In den letzten Jahren hat das Konzept des Arbeitsengagements deshalb sowohl von Forschern als auch von Praktikern zunehmende Beachtung erfahren. Es wurde jedoch kaum untersucht, inwiefern Erholung während der arbeitsfreien Zeit einen Beitrag zur Förderung des Arbeitsengagements leisten kann. Diese Dissertation widmete sich dieser Forschungslücke, indem sie Zusammenhänge zwischen Erholung und Arbeitsengagement in drei empirischen Studien untersuchte.
Gegenstand dieser Studien waren zum einen Erholungsphasen verschiedener Länge, während derer Erholung von Arbeitsanforderungen möglich ist. Zum anderen wurden verschiedene Erlebnisqualitäten dieser Erholungsphasen untersucht. Außerdem wurde angenommen, Erholung sei eine wichtige Ergänzung des Anforderungs-Ressourcen-Modells ("Job Demands-Resources model"), das postuliert, dass Ressourcen der Arbeit und der Person förderlich für Arbeitsengagement seien.
In der ersten Studie wurde Erholung während eines arbeitsfreien Wochenendes untersucht. Wie gut Personen während des Wochenendes mental von ihrer Arbeit abschalten können und wie stark Personen generell in ihre Arbeit involviert sind, sollte mit der Erholungswirkung des Wochenendes in Zusammenhang stehen. 156 Krankenpflegekräfte beantworteten Fragebogen vor und nach dem Wochenende. Wie angenommen zeigte sich ein Anstieg des Arbeitsengagements nach dem Wochenende. Personen, die während des Wochenendes gut von ihrer Arbeit abschalten konnten, verzeichneten einen stärkeren Anstieg. Eine stärkere Zunahme des Arbeitsengagements zeigten auch Personen, die stark in ihre Arbeit involviert waren, obwohl starke Involviertheit in die Arbeit mit vermindertem Abschalten von der Arbeit in Zusammenhang stand.
Die zweite Studie beschäftigte sich mit der Erholungswirkung zweiwöchiger Ferien auf das Arbeitsengagement und die emotionale Erschöpfung und mit dem Nachlassen dieser Erholungswirkung ("fade-out"). An der Studie nahmen 131 Lehrkräfte teil, die einmal vor den Ferien und dreimal nach den Ferien Fragebogen beantworteten. Wie angenommen zeigten sich eine Zunahme des Arbeitsengagements und eine Abnahme der emotionalen Erschöpfung nach den Ferien. Diese Erholungswirkung der Ferien ließ jedoch innerhalb eines Monats nach. Es konnten verschiedene Faktoren, die mit dem Nachlassen der Erholungswirkung in Zusammenhang standen, identifiziert werden: Arbeitsanforderungen nach den Ferien beschleunigten das Nachlassen, während Entspannungserlebnisse nach den Ferien das Nachlassen verzögern konnten.
Die dritte Studie widmete sich der Vorhersage tagesspezifischer Variationen des Arbeitsengagements. Förderliche Bedingungen für tagesspezifisches Arbeitsengagement sollten identifiziert werden. Es wurde angenommen, dass tägliche Anforderungen und Ressourcen der Arbeit und Ressourcen der Person das tägliche Arbeitsengagement vorhersagen können. Die Daten wurden mittels elektronischer Fragebogen erhoben, die von 114 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern dreimal täglich über fünf Arbeitstage hinweg beantwortet wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass das tägliche Arbeitsengagement von Arbeitsplatzmerkmalen (tagesspezifischer Handlungsspielraum, tagesspezifischer Zeitdruck und tagesspezifisches Teamklima) und der Überzeugung einer Person, die notwendigen persönlichen Ressourcen für die Erfüllung der Arbeitsaufgaben zu besitzen (morgendliches Gefühl der Erholtheit), vorhergesagt werden konnten: Tagesspezifischer Handlungsspielraum, tagesspezifisches Teamklima und morgendliches Erholtheitsgefühl förderten das Arbeitsengagement. An Tagen, an denen Personen viel Handlungsspielraum hatten, stand tagesspezifischer Zeitdruck ebenfalls in positivem Zusammenhang mit Arbeitsengagement. An Tagen hingegen, an denen Personen wenig Handlungsspielraum hatten, stand tagesspezifischer Zeitdruck in negativem Zusammenhang mit Arbeitsengagement.
Diese Dissertation leistet einen wichtigen Beitrag zur Forschung zum Zusammenhang von Erholung während der arbeitsfreien Zeit und Arbeitsengagement. Sie untersuchte sowohl unterschiedliche Erholungsphasen, während denen Erholung stattfinden kann, als auch Erlebnisqualitäten dieser Erholungsphasen. Außerdem wurde Erholung als Erweiterung des Anforderungs-Ressourcen-Modells untersucht. Die Ergebnisse von drei empirischen Studien zeigten, dass Erholung förderlich für das Arbeitsengagement ist und dass der Einbezug von Erholung in das Anforderungs-Ressourcen-Modell die Vorhersagekraft dieses Modells für Arbeitsengagement verbessern kann.

Fachgebiet (DDC)
150 Psychologie
Schlagwörter
Arbeitsengagement, Job demands-resources model, work engagement, recovery
Konferenz
Rezension
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Zitieren
ISO 690KÜHNEL, Jana, 2009. Benefits of recovery for work engagement [Dissertation]. Konstanz: University of Konstanz
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December 8, 2009
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