Möglichkeiten und Grenzen der Vertrauensbildung in virtuellen Unternehmungen

dc.contributor.authorHermle, Frankdeu
dc.date.accessioned2011-03-24T10:10:04Zdeu
dc.date.available2011-03-24T10:10:04Zdeu
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dc.description.abstractEin gegenseitiges Vertrauen ist für die Handlungsfähigkeit der virtuellen Unternehmung bzw. für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den Partnerunternehmen unverzichtbar. Die virtuelle Unternehmung weist Charakteristika auf, welche positive Auswirkungen auf die Vertrauensbildung zwischen den Partnerunternehmen haben. Zu diesen zählen der potentielle Nutzen, den alle Partnerunternehmen aus der Kooperation ziehen können, die Konzentration aller Partner auf ihre Kernkompetenzen, das Fehlen einseitiger Abhängigkeitsverhältnisse und die konsequente Ausrichtung aller Beteiligten auf ein gemeinsames Ziel. Für das Entstehen eines gegenseitigen Vertrauens zwischen den Partnerunternehmen müssen jedoch VU-konzeptimmanente Hürden überwunden werden. Hierzu zählen der temporäre Charakter der virtuellen Unternehmung und deren Offenheit bezüglich der Mitgliedschaft ihrer Partnerunternehmen. Der kurzfristige Zusammenschluß in einem temporären Netzwerk stellt im Hinblick auf die Vertrauensbildung zwischen den Partnerunternehmen das größte zu überwindende Problem dar, weil sich Vertrauen lediglich über einen längeren Zeitraum entwickelt und auf eine längerfristige Beziehung ausgerichtet ist. Die Offenheit des Netzwerkes stellt in zweifacher Hinsicht ein Problemfeld dar. Zum einen besteht die Möglichkeit, daß Partnerunternehmen während der Mission das Netzwerk verlassen und das in sie gesetzte Vertrauen mißbrauchen. Zum anderen ist diese Gefahr bei jeder Beendigung einer Mission gegeben. Eine mögliche Lösung die konzeptimmanenten Problemfelder zu überwinden, stellt der Ansatz dar, der virtuellen Unternehmung eine Kooperationsplattform vorzuschalten, die aus einer größeren Anzahl potentieller Partner besteht. Diese hat einen für die Vertrauensbildung erforderlichen langen zeitlichen Horizont und schmälert die Risiken der Offenheit insofern, als einerseits der kurzfristige Nutzen einer egoistischen Handlung den langfristigen Nachteil eines Ausschlusses von der Koodeu
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