Affektives Priming mit emotionalen Bildern in einer lexikalischen Entscheidungsaufgabe : eine EEG-Studie

dc.contributor.authorKößler, Susanne
dc.date.accessioned2011-03-25T09:27:40Zdeu
dc.date.available2011-03-25T09:27:40Zdeu
dc.date.issued2006deu
dc.description.abstractDas Ziel der vorliegenden Arbeit war die Untersuchung affektiven Primings mit emotionalen Bildern in einer lexikalischen Entscheidungsaufgabe. Positive und negative Bilder aus dem IAPS wurden für 100 ms dargeboten und dienten als Primereize. Targetreize folgten in der lexikalischen Entscheidungsaufgabe und setzten sich aus positiven, negativen sowie neutralen Adjektiven und daraus generierten Pseudowörtern zusammen. Neben Reaktionszeiten und Fehlerraten wurden die ereigniskorrelierten Potentiale (EKPs) mittels eines 64-Kanal-EEGs aufgezeichnet.
Die schnellsten Reaktionen der Probanden erfolgten sowohl nach positiven Bildern als auch nach positiven Wörtern; dagegen wurde auf Pseudowörter am langsamsten reagiert. Positive Wörter gingen gleichzeitig mit der geringsten Fehlerrate einher. Der Vorteil positiven Materials wird als Annäherungsverhalten an die Reaktionstaste, welches durch angenehme Reize erleichtert wird, interpretiert. Die Verhaltensergebnisse stehen außerdem in Einklang mit Befunden zur positiven Stimmung, welche effiziente (lexikalische) Entscheidungen fördert.
Die Analyse der EKPs ergab eine geringere zentro-parietale Negativierung bei allen Wörtern, die nach der Darbietung positiver Bilder präsentiert wurden. Dieser Unterschied trat ca. ab 440 ms (N400) nach Targetonset auf und blieb für weitere 100 ms erhalten. Pseudowörter führten ab ca. 370 bis 660 ms zu einer stärkeren Negativierung (N400) als tatsächlich existente Wörter. Die N400-Komponente ist umso größer je schwerer Reize semantisch analysiert werden können und wird außerdem mit der Suche im semantischen Lexikon in Verbindung gebracht. Somit erleichtern positive Bilder die semantische Analyse der nachfolgenden Wörter. Die verstärkte Negativierung bei Pseudowörtern wird im Sinne einer kortikalen Repräsentation der Suche im semantischen Lexikon interpretiert.
Diese Ergebnisse demonstrieren den großen Einfluss positiven Materials auf die semantische Verarbeitung und das Entscheidungsverhalten.
deu
dc.description.versionpublished
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dc.identifier.ppn26205499Xdeu
dc.identifier.urihttp://kops.uni-konstanz.de/handle/123456789/11329
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dc.legacy.dateIssued2007deu
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dc.rights.urihttps://rightsstatements.org/page/InC/1.0/deu
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dc.subjectEmotiondeu
dc.subjectlexikalische Entscheidungdeu
dc.subjectN400deu
dc.subjectaffective primingdeu
dc.subjectelectroencephalographydeu
dc.subjectemotiondeu
dc.subjectlexical decisiondeu
dc.subjectN400deu
dc.subject.ddc150deu
dc.subject.gndPrimingdeu
dc.subject.gndMotivationdeu
dc.subject.gndElektroencephalographiedeu
dc.titleAffektives Priming mit emotionalen Bildern in einer lexikalischen Entscheidungsaufgabe : eine EEG-Studiedeu
dc.title.alternativeAffective priming with emotional pictures in a lexical decision task - an EEG studyeng
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