Die Viersäftelehre als Persönlichkeitstheorie : zur Weiterentwicklung eines antiken Konzepts im 12. Jahrhundert

dc.contributor.authorDerschka, Harald
dc.date.accessioned2014-03-12T14:35:02Zdeu
dc.date.available2014-03-12T14:35:02Zdeu
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dc.description.abstractDie antiken Ärzte sahen vier Säfte als Ursachen körperlicher und seelischer Leiden an: Blut, gelbe oder rote Galle, schwarze Galle und Schleim. Im frühen 12. Jahrhundert ging man dazu über, auch das gesunde Verhalten als eine Auswirkung dieser Körpersäfte zu betrachten. Seither kann man Menschen als heitere Sanguiniker, aufbrausende Choleriker, schwermütige Melancholiker oder träge Phlegmatiker charakterisieren.
Diese Innovation erlaubte es, das typische Verhalten und Handeln eines Menschen zu beschreiben und vorauszusagen, ohne auf soziale oder moralische Zuschreibungen zurückgreifen zu müssen. Erstmals ist hier in der europäischen Ideengeschichte ein klares Konzept der Persönlichkeit erkennbar. Besondere Resonanz fand es im monastischen Denken; bei Hildegard von Bingen bildet es das Verbindungsglied zwischen der Kosmologie und der Heilkunde.
deu
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dc.identifier.isbn978-3-7995-0515-4deu
dc.identifier.urihttp://kops.uni-konstanz.de/handle/123456789/26839
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dc.legacy.dateIssued2014-03-12deu
dc.publisherOstfildern : Thorbeckedeu
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dc.subjectPsychologiegeschichtedeu
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