Unternehmenskultur im Sozialismus. Zur wirtschaftlichen Umgestaltung der SBZ/DDR zwischen 1945 und 1953

dc.contributor.authorMüller, Armindeu
dc.date.accessioned2011-03-25T09:33:50Zdeu
dc.date.available2011-03-25T09:33:50Zdeu
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dc.description.abstractSowohl die Fixierung auf den Systemgegensatz von Markt- und Planwirtschaft als auch die Betonung des letztendlichen Scheiterns haben wenig zum historischen Verständnis der realexistierenden DDR-Wirtschaft beigetragen. Die Arbeit versteht sich als Beitrag zu dieser Debatte. Sie nimmt die wirtschaftspolitischen Strategie der SED zur Produktionssteigerung in den Volkseigenen Betrieben in den Blick. Dabei werden Modelle einer um die Dimension 'Kultur' erweiterte Neue Institutionenökonomik und Einsichten der Wissenssoziologie für die Analyse nutzbar gemacht.
Grundlage der SED-Wirtschaftspolitik war die Marxsche Vorstellung vom Erscheinen des Neuen Menschen in der kommunistischen Gesellschaft und der darauf aufbauenden Leninschen Ideen von 'sozialistischem Wettbewerb' und beispielgebendem Aktivismus. In der Arbeit wird die These entwickelt, daß die SED daraus eine Art 'unternehmenskulturelle' Strategie zur Produktionssteigerung entwickelte, indem sie ab 1947/48 eine Aktivisten- und Wettbewerbsbewegung initiierte. Ihr erster personifizierter Vertreter was Adolf Hennecke.
Ihrer Entfaltung entgegen stand aber die Entscheidung, die schon von Lenin favorisierte tayloristische Praxis in die konkreten Betriebsführung zu übernehmen und die Volkseigenen Betriebe streng hierarchisch nach dem Prinzip des demokratischen Zentralismus' zu organisieren. Das Scheitern dieser Politik wurde spätestens mit dem Volksaufstand am 17. Juni 1953 offensichtlich.
deu
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