Verhaltensökologische Untersuchung an Waldmäusen (Apodemus sylvaticus)

dc.contributor.authorMusolf, Kerstindeu
dc.date.accessioned2011-03-24T17:30:49Zdeu
dc.date.available2011-03-24T17:30:49Zdeu
dc.date.issued2002deu
dc.description.abstractDie Evolution von Entscheidungen bei der Partner- und Helferwahl bei Waldmäusen (Apodemus sylvaticus) wurde in dieser Studie mithilfe einer Kombination von Experimenten im Labor und in einem großen Freigehege untersucht.
In Kapitel 1 wurde die Fähigkeit von Waldmausweibchen getestet, Verwandte zu erkennen. Weibchen vermieden bekannte wie auch unbekannte Brüder. Der Mechanismus der Diskriminierung ist das 'Phänotyp-Matching'.
In Kapitel 2 wurden mögliche Kriterien der Partnerwahl bei Waldmausweibchen untersucht. Weibchen zeigten ein beinahe willkürliches Paarungsverhalten. Ursache ist vermutlich das promiskuitive Paarungssystem dieser Art.
In Kapitel 3 wurde die Rolle des 'Major Histocompatibility Complex' (MHC) bei der weiblichen Partnerwahl sowohl im Labor als auch im Freigehege studiert. Ein MHC-disassortatives Wahlverhalten wurde vorhergesagt und mithilfe der Variation von zwei MHC class II Genen getestet. Weibchen zeigten keine Präferenz. Diese Ergebnisse passen zu dem bereits gefundenen willkürlichen Partnerwahlverhalten von Waldmausweibchen aus dem vorherigen Kapitel.
Kapitel 4 behandelt die Gründe für die mehrfachen Verpaarungen der Weibchen. Das Ergebnis besagt, dass Promiskuität eine aktive Gegenstrategie der Weibchen gegen Infantizid der Männchen zu sein scheint, indem dadurch die Vaterschaft verschleiert wird.
Zur Bestimmung der Vaterschaften der Waldmaus Jungtiere wurden Mikrosatelliten Analysen benutzt. In Kapitel 5 werden die Entwicklung und Charakterisierung von 6 neuen Mikrosatelliten Primer Paaren für Waldmäuse für weiterführende Analysen vorgestellt.
Schließlich wurde in Kapitel 6 die Verhaltensökologie von Waldmäusen und besonders das weibliche Sozialverhalten unter semi-natürlichen Bedingungen in einem großen Freigehege untersucht.
deu
dc.description.versionpublished
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dc.identifier.ppn101622414deu
dc.identifier.urihttp://kops.uni-konstanz.de/handle/123456789/7008
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dc.legacy.dateIssued2002deu
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dc.subjectMikrosatellitendeu
dc.subjectsmall mammalsdeu
dc.subjectmate choicedeu
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dc.subjectmicrosatellite locideu
dc.subjectMHCdeu
dc.subject.ddc570deu
dc.subject.gndKleinsäugerdeu
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dc.titleVerhaltensökologische Untersuchung an Waldmäusen (Apodemus sylvaticus)eng
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kops.date.examination2002-10-15deu
kops.description.abstractIn order to investigate the evolution of mate choice decisions and helper choice in wood mice (Apodemus sylvaticus), this study uses a combination of experiments performed in the laboratory and in a large outdoor enclosure.<br />In Chapter 1, the capability of female wood mice to recognize kin and mechanism involved in kin recognition were investigated. The lack of familiarity needed to identify kin suggests that phenotype matching is being used.<br />In Chapter 2, possible mate choice criteria of female wood mice were investigated. Females showed a nearly indiscriminate mating behavior which is caused by the promiscuous mating system in this species.<br />In Chapter 3 the role of the major histocompatibility complex (MHC) in female mate choice selection was investigated in the lab and a large enclosure. MHC-disassortative mating has been predicted. Variation at two MHC class II genes was examined. Females displayed no preference for male genotypes dissimilar or similar to their own. These results are consistent with the indiscriminative female mate choice as shown in the former chapter.<br />Chapter 4 addressed the reasons for female multiple-mating behavior. As a result, females reacted actively to male infanticide by choosing more partners if the previous litter had been killed. Promiscuity therefore appears to be a counter strategy of females against infanticidal males through the confusion of paternity.<br />To determine paternity of wood mouse offspring, microsatellite analyses have been used. The development and characterization of six new primer sets for wood mice for further analyses has been introduced in Chapter 5.<br />Finally, in Chapter 6, wood mice behavior and especially female social behavior has been studied under semi-natural conditions in a large enclosure.eng
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