Die Auswirkungen der Krise des Flächentarifvertrages auf die Integrationsfähigkeit von Arbeitgeberverbänden. Eine empirische Branchenuntersuchung am Beispiel der baden-württembergischen Steine- & Erden- und Säge- & Holzindustrie
| dc.contributor.author | Völkl, Martin | deu |
| dc.date.accessioned | 2011-03-24T10:13:03Z | deu |
| dc.date.available | 2011-03-24T10:13:03Z | deu |
| dc.date.issued | 1997 | deu |
| dc.description.abstract | Bis in die 90er Jahre hinein war die Geschlossenheit auf Seiten der Arbeitgeber sowie die Verpflichtungsfähigkeit der Arbeitgeberverbände auf die in meist branchenweit vereinbarten Flächentarifverträge kein Problem. Mit jährlich mehreren Tausend abge-schlossenen Tarifverträgen und insgesamt ca. 43000 gültigen Tarifverträgen waren rund 90% der Beschäftigten von zwischen den Sozialpartnern ausgehandelten kollek-tivvertraglichen Regelungen umfaßt [Bahnmüller/Bispinck 1995, 138f]. Das deutsche Bargaining-System der 'differenzierten Makroorientierung' [Zachert 1994, 175], d.h. die Verbindung branchenbezogener Regelungen in regionalisierten Flä-chentarifverträgen mit flexibler betrieblicher Umsetzung bescherte Deutschland ein relativ geringes Konfliktniveau und durch den international hohen Organisationsgrad der Arbeitgeber (Schätzungen gehen in einzelnen Branchen bis zu 80%, Schnabel/ Wagner 1996, 294) einheitliche Arbeits- und Konkurrenzbedingungen. Seit Beginn der 90er Jahre läßt sich nun eine wachsende Distanz zwischen einem Teil der Arbeitgeber und dem deutschen Modell der industriellen Beziehungen feststellen, die nicht nur inhaltliche (z.B. Niveau und Qualität von Tarifverträgen) und formale (z.B. Abschlußebene und Reichweite von tariflichen Regelungen) Kritik am beste-henden Kollektivverhandlungssystem beinhaltet, sondern weiter geht und Organisa-tion und Verfahren der industriellen Beziehungen und hier speziell der Arbeitgeber-verbände in Frage stellt [Schroeder 1995, 45]. Schroeder spricht in diesem Zusam-menhang von den Arbeitgeberverbänden als 'Archillesferse des deutschen Modells industrieller Beziehungen' [Schroeder 1996, 604]. Zum einen lassen sich also Erosionstendenzen des Flächentarifvertrages feststellen, wie etwa tarifwidriges Verhalten tarifgebundener Unternehmen z.B. in Fragen der Arbeitszeit oder der Entgeltgestaltung, die vermehrte Abdingbarkeit der tariflichen Bestimmungen durch Öffnungs- oder Härtefallklauseln sowie das Un | deu |
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| dc.subject | Flächentarifvertrag | deu |
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| dc.subject.gnd | Arbeitsflexibilisierung | deu |
| dc.title | Die Auswirkungen der Krise des Flächentarifvertrages auf die Integrationsfähigkeit von Arbeitgeberverbänden. Eine empirische Branchenuntersuchung am Beispiel der baden-württembergischen Steine- & Erden- und Säge- & Holzindustrie | deu |
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