Bewegungsgeschwindigkeit im Krafttraining : Konzentrische und exzentrische Muskelarbeitsweise und deren Metabolismus

dc.contributor.authorHaller, Norbertdeu
dc.date.accessioned2011-03-24T15:38:40Zdeu
dc.date.available2011-03-24T15:38:40Zdeu
dc.date.issued2007deu
dc.description.abstractEinführung
Mit einer Trainingsstudie sollte die Effektivität zweier unterschiedlicher zeitlicher Bewegungsvorgaben beim auxotonischen Krafttraining erbracht werden.
Weitere Fragestellungen waren, die Wirkung auf andere Kraftfähigkeiten, das Stoffwechselverhalten (Laktat) und die Veränderung des subjektiven Belastungsempfinden auf Trainingsadaptationen.
Methode
An der Studie nahmen 30 Probanden/innen teil. Acht Teilnehmer/innen in der Kontrollgruppe, 22 Personen in der Trainingsgruppe (14 Männer und 8 Frauen, Durchschnittsalter: 28 Jahre). Trainiert wurde über 8 Wochen bei 3x/Woche. Trainingsgerät war eine Kniestreckermaschine.
Trainiert wurde in 2 Gruppen mit unterschiedlichem Trainingsrhythmus.
Gruppe A: 3:1 (3 Sekunden Konzentrik / 1 Sekunde Exzentrik)
Gruppe B: 1:3 (1 Sekunde Konzentrik / 3 Sekunden Exzentrik).
Trainingsablauf: 7 Serien, 15 Wiederholungen, 3 Minuten Pause.
Die Steuerung der Belastungsintensitäten erfolgte über das subjektive Belastungsempfinden (RPE)
Folgende Tests wurden durchgeführt.
-Trainingsadaptation am Trainingsgerät
-Isometrie (Fmax) bei 75° Kniebeugeposition
-Dynamisch konzentrische Isokinetiktests:60°/s/6 Wiederholungen
180°/s/12 Wiederholungen
300°/s/50 Wiederholungen
-Dynamisch exzentrische Isokinetiktest: 30°/s /3 Wiederholungen
Folgende Parameter wurden ausgewertet:
-maximales Drehmoment (Nm)
-Winkel des maximalen Drehmoments
-Gesamtarbeitsrate
- Laktat wurde zu der jeweiligen Trainingsbelastung sowie als
Wiederholung der 1. Trainingseinheit ermittelt.
Ergebnisse:
Die Trainingseffektivität zeigte den größten Kraftzuwachs am Trainingsgerät selbst (hochsignifikant zu allen Messzeitpunkten, bis zu 48%). Die Gruppe der konzentrischen Bewegungsbetonung (3:1) zeigte zu allen Messzeitpunkten eine geringere Belastungsintensität bei gleichem Kraftzuwachs (***).
Die Übertragung des Trainingseffekts auf isokinetische Kraftfähigkeiten reduzierte sich in Abhängigkeit der Bewegungsgeschwindigkeit. Bei 300°/s beispielsweise ergab sich nur noch ein Leistungszuwachs von 12%.
Der Gelenkwinkel zum Zeitpunkt des maximalen Drehmoments veränderte sich in nicht wie erwartet in Richtung Flexion (Bewegungsbeginn) und zeigte somit keine Signifikanz.
Die Unterschiede der absoluten Laktatproduktion in den Trainingsgruppen stellten sich zu allen Messzeitpunkten als nicht signifikant dar. Die Metabolik der wiederholten ersten Trainingseinheit nach vier und acht Wochen zeigte keine signifikanten Veränderungen. Das dazugehörige subjektive Belastungsempfinden reduzierte sich in beiden Gruppen hochsignifikant.
deu
dc.description.versionpublished
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dc.identifier.ppn273797042deu
dc.identifier.urihttp://kops.uni-konstanz.de/handle/123456789/5403
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dc.legacy.dateIssued2007deu
dc.rightsterms-of-usedeu
dc.rights.urihttps://rightsstatements.org/page/InC/1.0/deu
dc.subjectTrainingswirkungdeu
dc.subjectBewegungsgeschwindigkeitdeu
dc.subjectExzentrikdeu
dc.subjectKonzentrikdeu
dc.subjectsubjektives Belastungsempfindendeu
dc.subjectstrength trainingdeu
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dc.subjecteccentricdeu
dc.subjectconcentricdeu
dc.subjectlactatedeu
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dc.subject.gndKrafttrainingdeu
dc.subject.gndTrainingssteuerungdeu
dc.subject.gndLactatedeu
dc.titleBewegungsgeschwindigkeit im Krafttraining : Konzentrische und exzentrische Muskelarbeitsweise und deren Metabolismusdeu
dc.title.alternativeSpeed of movement in strength training - metabolism of concentric and eccentric workeng
dc.typeDOCTORAL_THESISdeu
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kops.citation.iso690HALLER, Norbert, 2007. Bewegungsgeschwindigkeit im Krafttraining : Konzentrische und exzentrische Muskelarbeitsweise und deren Metabolismus [Dissertation]. Konstanz: University of Konstanzdeu
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kops.date.examination2007-07-12deu
kops.description.abstractIntroduction<br />With the help of a training study the effectiveness of two different temporal movement guidelines for auxotonic strength training should be shown.<br />Further questions were the effect on other strength abilities, the metabolic reaction (lactate) and the change of the repeated perceived exertion according to training adaptations.<br />Methods<br />30 test persons participated in the study: eight participants in the control group, 22 persons in the training group (14 men and 8 women, average age: 28 years). The training was carried out over a period of 8 weeks three times a week. A knee extensor was used as training device. The training was organized in two groups with different training frequencies.<br />Group A: 3:1 (3 seconds concentric / 1 second eccentric)<br />Group B: 1:3 (1 second concentric / 3 seconds eccentric).<br />Training sequence: 7 series, 15 repetitions, 3 minutes break.<br />The intensity of the exertion was controlled by the repeated perceived exertion (RPE).<br />The following tests were carried out:<br />-adaptation of training when using the training device<br />-isometric (Fmax) with 75° knee flexion position<br />-dynamic concentric isokinetic tests: 60°/s; 6 repetitions<br />180°/s; 12 repetitions<br />300°/s; 50 repetitions<br />-dynamic eccentric isokinetic tests: 30°/s ; 3 repetitions<br />The following parameters were evaluated:<br />-maximum torque (Nm)<br />-angle of the maximum torque<br />-total work rate<br />-lactate was determined for the particular training exposure as well as<br />for the repetition of the first training unit.<br />Results<br />Regarding the effectiveness of training, the major strength growth was observed on the training device itself ( highly significant at any moment of measure, up to +48 %). The group with accentuated concentric motion (3:1) showed at any moment of measure a lower intensity of exertion with the same strength growth.<br />The adaptation of the training effect to the isokinetic strength abilities was reduced subject to the speed of motion. For example 300°/s only resulted in a performance growth of 12 %.<br />The angle of articulation at the moment of the maximum torque did not change, as had been expected, towards a flexion (beginning of the motion) and therefore revealed no significance.<br />The differences of the absolute lactate production in the training groups were found non-significant at any moment of measure. The metabolism of the repeated first training unit after four and eight weeks disclosed no significant changes. The reduction of the corresponding repeated perceived exertion was highly significant in both groups.eng
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