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Die Penrose-Hypothese international und in der Schweiz

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The Penrose hypothesis internationally and in Switzerland
Publikationstyp
Zeitschriftenartikel
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Erschienen in

Forensische Psychiatrie, Psychologie, Kriminologie. Springer. ISSN 1862-7072. eISSN 1862-7080. Verfügbar unter: doi: 10.1007/s11757-025-00915-1

Zusammenfassung

Der Penrose-Effekt besagt, dass die Verringerung der Zahl psychiatrischer Klinikbetten mit einer Zunahme der Anzahl von Gefängnisinsassen einhergeht. International wird dieser Effekt von einer Mehrzahl der Publikationen bestätigt. Für die Schweiz lässt sich sagen, dass in einzelnen Jahren, insbesondere in jüngster Zeit, eine negative Korrelation zwischen Gefangenenzahl und Bettenzahl in psychiatrischen Kliniken feststellbar ist, was für das Vorliegen eines Penrose-Effekts spricht. Indirekte Hinweise für die Validität dieses Effekts sind, dass gemäß Spezialisten der Anteil an psychisch belasteten Personen in Schweizer Gefängnissen hoch ist und zunimmt. Gleichzeitig ist eine zunehmende Tendenz der psychiatrischen Kliniken zu beobachten, nur noch „sichere“ Strafgefangene zur Akutbehandlung aufzunehmen. Diese Entwicklungen sind ein Indiz dafür, dass mehr Mittel in die psychiatrische Versorgung investiert sowie die Bettenzahl und die Aufenthaltsdauer in psychiatrischen Kliniken konstant gehalten oder – wo nötig – erhöht werden sollten. Zugleich muss mittels Öffentlichkeitsarbeit der Gefahr eines stigmatisierenden Effekts dieser Erkenntnisse für psychiatrische Patienten entgegengewirkt werden.

Zusammenfassung in einer weiteren Sprache

The Penrose effect states that a reduction in the number of beds in psychiatric clinics is accompanied by an increase in the number of prison inmates. Internationally, this effect has been confirmed by the majority of publications. In Switzerland, a negative correlation between the number of prisoners and the number of beds in psychiatric clinics could be observed in certain years, especially in recent times, which supports the existence of a Penrose effect. Indirect evidence for the validity of this effect is that, according to specialists, the proportion of mentally ill people in Swiss prisons is high and increasing. At the same time, there is a growing tendency for psychiatric clinics to admit only “safe” prisoners for acute treatment. These developments indicate that more resources should be invested in psychiatric care and that the number of beds and the length of stay in psychiatric clinics should be kept constant or, where necessary, increased. At the same time, public relations interventions must be used to counteract the risk of these findings having a stigmatizing effect on psychiatric patients.

Fachgebiet (DDC)
150 Psychologie

Schlagwörter

Konferenz

Rezension
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Zitieren

ISO 690NOLL, Thomas, Natalie WREDE, Jérôme ENDRASS, 2026. Die Penrose-Hypothese international und in der Schweiz. In: Forensische Psychiatrie, Psychologie, Kriminologie. Springer. ISSN 1862-7072. eISSN 1862-7080. Verfügbar unter: doi: 10.1007/s11757-025-00915-1
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