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Untersuchungen zur Muskelfaserdiversität und -plastizität an der Extensormuskulatur des Flußkrebses Orconectes limosus Raf.

Untersuchungen zur Muskelfaserdiversität und -plastizität an der Extensormuskulatur des Flußkrebses Orconectes limosus Raf.

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Prüfsumme: MD5:4e1a18782c294fa6b2be7754cf42f7c7

GRUHN, Matthias, 2000. Untersuchungen zur Muskelfaserdiversität und -plastizität an der Extensormuskulatur des Flußkrebses Orconectes limosus Raf. [Dissertation]. Konstanz: University of Konstanz

@phdthesis{Gruhn2000Unter-8110, title={Untersuchungen zur Muskelfaserdiversität und -plastizität an der Extensormuskulatur des Flußkrebses Orconectes limosus Raf.}, year={2000}, author={Gruhn, Matthias}, address={Konstanz}, school={Universität Konstanz} }

deu Gruhn, Matthias 2011-03-24T17:40:41Z Studies on Muscle Fiber Diversity and Plasticity in the Extensor Musculature of the Crayfish Orconectes limosus 2000 2011-03-24T17:40:41Z deposit-license application/pdf Untersuchungen zur Muskelfaserdiversität und -plastizität an der Extensormuskulatur des Flußkrebses Orconectes limosus Raf. Die Muskelfasern der abdominalen oberen Extensoren (sem) werden von insgesamt fünf erregenden und einem hemmenden Motoneuron innerviert. Im lateralen und medialen sem (lsem/msem) lassen sich mittels mATPase Histochemie mindestens drei verschiedene Fasertypen unterscheiden, die sich alle von den uniform gefärbten, phasischen tiefen Extensoren (dem) unterscheiden. Die histochemischen konnten mit elektrophysiologischen Eigenschaften der Muskelfaserntypen korreliert werden. Mittels SDS-PAGE wurde in den dem's eine Isoform der schweren Kette des Myosins (MHC), in lsem und msem dagegen zwei spezifische Isoformen der MHC identifiziert. Der Anteil dieser beiden Isoformen korreliert mit den Fasertypverhältnissen in lsem und msem. Insgesamt fünf Isoformen der leichten Kette des Myosins (MLC) wurden identifiziert, von denen je eine für die tiefen und für die oberen Extensoren spezifisch ist.<br />Gefrierschnitte der Abdominalmuskeln juveniler Flußkrebse wurden auf ihre mATPase-Aktivität untersucht. Direkt nach der letzten Larvalhäutung weisen die oberen Extensoren nur zwei Fasertypen auf. Im Laufe der ersten Juvenilhäutungen entwickelt sich eine Fasertypverteilung, die der von adulten Tieren weitestgehend ähnelt. Die mATPase Färbung in den tiefen Extensoren juveniler und adulter Krebse unterscheidet sich nicht. Die Anzahl der Muskelfasern bleibt während der gesamten Juvenilentwicklung bis zum adulten Krebs konstant.<br />Zur Untersuchung von aktivitätsabhängiger Plastizität wurde der N2 axotomiert sowie chronisch stimuliert. Eine Axotomie über 7½ Wochen hat keinen Effekt auf die Fasertypzusammensetzung im msem. Für die Applikation chronischer Stimuli wurde eine implantierbare Elektrode entwickelt, die eine in vivo-Nervableitung von bis zu fünf Monaten ermöglicht. Mit dieser Elektrode wurden die sem's bis zu 3½ Wochen stimuliert. Im msem wurde dabei eine Verschiebung der Fasertypverteilung vom schnelleren zum intermediären Typ gefunden, während im lsem keine Veränderungen eintreten. Gruhn, Matthias

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