Isolierung und Identifizierung CEACAM1cyt-assoziierter Proteine

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EBRAHIMNEJAD, Alireza, 2002. Isolierung und Identifizierung CEACAM1cyt-assoziierter Proteine [Dissertation]. Konstanz: University of Konstanz

@phdthesis{Ebrahimnejad2002Isoli-7290, title={Isolierung und Identifizierung CEACAM1cyt-assoziierter Proteine}, year={2002}, author={Ebrahimnejad, Alireza}, address={Konstanz}, school={Universität Konstanz} }

deu Ebrahimnejad, Alireza Isolation and identification of CEACAM1cyt-associated proteins 2002 Isolierung und Identifizierung CEACAM1cyt-assoziierter Proteine 2011-03-24T17:33:16Z Eine essentielle Funktion des humanen Cell-CAM-Homologs CEACAM1 in diversen<br />zellbiologischen Prozessen (z.B. epitheliale Lumenbildung, Carcinogenese,<br />Bindung und Internalisierung mikrobieller Pathogene, Angiogenese) ist<br />nachgewiesen. Es wurde gezeigt, daß CEACAM1 mit Paxillin (Ebrahimnejad, A.<br />et al., 2000) und Integrin b3 (Brümmer, J. et al., 2001) über die<br />zytoplasmatische CEACAM1-Domäne assoziiert.<br /><br />In vivo konnten diese Interaktionen in verschiedenen Zellsystemen (Blut-,<br />Epithel-, Endothelzellen) gesichert werden und darüber hinaus an<br />Gewebeschnitten eine hochspezifische Kolokalisation von CEACAM1 und<br />Integrin b3 in der Invasionsfront fetaler Trophoblasten sowie der Tumor /<br />Stroma-Grenzfläche primärer Melanome gezeigt werden.<br /><br />Zusammenfassend wurde aus unseren Befunden die Arbeitshypothese entwickelt,<br />daß CEACAM1- über eine direkte Assoziation - die Funktion von Integrin b3<br />moduliert. Über den transmembranösen Signaltransfer und die subzelluläre<br />Organisation des Zytoskeletts könnte damit CEACAM1 morphogenetische<br />Effekte vermitteln. Diese könnte ein integratives Prinzip für alle bisher<br />bekannten CEACAM1-Funktionen (angiogenetische Wirkung, epithelialer<br />Morphoregulator, Tumorsupressor, Effektor einer OPA-vermittelten<br />Transzytose, Fetusimplantation) darstellen.<br /><br />Die Interaktionen von CEACAM1 mit zwei essentiellen Proteinen fokaler<br />Adhäsionsstellen (Paxillin und Integrin b3) sowie der Nachweis einer<br />Bindung und Aktivierung von Tyrosinkinasen der Src-Familie bzw. von<br />Phosphatasen sollten die strukturellen Grundlagen sein für die<br />verschiedenen postulierten Funktionen von CEACAM1 in der Zelladhäsion,<br />Tumorentstehung und -progression, Angiogenese, Signaltransduktion und Opa<br />vermittelten Internalisierung von Bakterien. application/pdf Ebrahimnejad, Alireza 2011-03-24T17:33:16Z deposit-license

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