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Bewegungsgeschwindigkeit im Krafttraining : Konzentrische und exzentrische Muskelarbeitsweise und deren Metabolismus

Bewegungsgeschwindigkeit im Krafttraining : Konzentrische und exzentrische Muskelarbeitsweise und deren Metabolismus

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Prüfsumme: MD5:28b485d8209df7ef936273ed9142787e

HALLER, Norbert, 2007. Bewegungsgeschwindigkeit im Krafttraining : Konzentrische und exzentrische Muskelarbeitsweise und deren Metabolismus

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deposit-license 2011-03-24T15:38:40Z Speed of movement in strength training - metabolism of concentric and eccentric work 2007 Haller, Norbert Bewegungsgeschwindigkeit im Krafttraining : Konzentrische und exzentrische Muskelarbeitsweise und deren Metabolismus Haller, Norbert Einführung<br />Mit einer Trainingsstudie sollte die Effektivität zweier unterschiedlicher zeitlicher Bewegungsvorgaben beim auxotonischen Krafttraining erbracht werden.<br />Weitere Fragestellungen waren, die Wirkung auf andere Kraftfähigkeiten, das Stoffwechselverhalten (Laktat) und die Veränderung des subjektiven Belastungsempfinden auf Trainingsadaptationen.<br />Methode<br />An der Studie nahmen 30 Probanden/innen teil. Acht Teilnehmer/innen in der Kontrollgruppe, 22 Personen in der Trainingsgruppe (14 Männer und 8 Frauen, Durchschnittsalter: 28 Jahre). Trainiert wurde über 8 Wochen bei 3x/Woche. Trainingsgerät war eine Kniestreckermaschine.<br />Trainiert wurde in 2 Gruppen mit unterschiedlichem Trainingsrhythmus.<br />Gruppe A: 3:1 (3 Sekunden Konzentrik / 1 Sekunde Exzentrik)<br />Gruppe B: 1:3 (1 Sekunde Konzentrik / 3 Sekunden Exzentrik).<br />Trainingsablauf: 7 Serien, 15 Wiederholungen, 3 Minuten Pause.<br />Die Steuerung der Belastungsintensitäten erfolgte über das subjektive Belastungsempfinden (RPE)<br />Folgende Tests wurden durchgeführt.<br />-Trainingsadaptation am Trainingsgerät<br />-Isometrie (Fmax) bei 75° Kniebeugeposition<br />-Dynamisch konzentrische Isokinetiktests:60°/s/6 Wiederholungen<br />180°/s/12 Wiederholungen<br />300°/s/50 Wiederholungen<br />-Dynamisch exzentrische Isokinetiktest: 30°/s /3 Wiederholungen<br />Folgende Parameter wurden ausgewertet:<br />-maximales Drehmoment (Nm)<br />-Winkel des maximalen Drehmoments<br />-Gesamtarbeitsrate<br />- Laktat wurde zu der jeweiligen Trainingsbelastung sowie als<br />Wiederholung der 1. Trainingseinheit ermittelt.<br />Ergebnisse:<br />Die Trainingseffektivität zeigte den größten Kraftzuwachs am Trainingsgerät selbst (hochsignifikant zu allen Messzeitpunkten, bis zu 48%). Die Gruppe der konzentrischen Bewegungsbetonung (3:1) zeigte zu allen Messzeitpunkten eine geringere Belastungsintensität bei gleichem Kraftzuwachs (***).<br />Die Übertragung des Trainingseffekts auf isokinetische Kraftfähigkeiten reduzierte sich in Abhängigkeit der Bewegungsgeschwindigkeit. Bei 300°/s beispielsweise ergab sich nur noch ein Leistungszuwachs von 12%.<br />Der Gelenkwinkel zum Zeitpunkt des maximalen Drehmoments veränderte sich in nicht wie erwartet in Richtung Flexion (Bewegungsbeginn) und zeigte somit keine Signifikanz.<br />Die Unterschiede der absoluten Laktatproduktion in den Trainingsgruppen stellten sich zu allen Messzeitpunkten als nicht signifikant dar. Die Metabolik der wiederholten ersten Trainingseinheit nach vier und acht Wochen zeigte keine signifikanten Veränderungen. Das dazugehörige subjektive Belastungsempfinden reduzierte sich in beiden Gruppen hochsignifikant. 2011-03-24T15:38:40Z application/pdf deu

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