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„Zukunft des Goethe-Institutes“ : Anmerkungen zur Strategie der Mittlerorganisation und zur Umsetzung des Sprach- und Kulturauftrages

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SCHNEIDER, Gerald, 2006. „Zukunft des Goethe-Institutes“ : Anmerkungen zur Strategie der Mittlerorganisation und zur Umsetzung des Sprach- und Kulturauftrages

@techreport{Schneider2006Zukun-50753, title={„Zukunft des Goethe-Institutes“ : Anmerkungen zur Strategie der Mittlerorganisation und zur Umsetzung des Sprach- und Kulturauftrages}, year={2006}, author={Schneider, Gerald}, note={Positionspapier zur öffentlichen Anhörung des Unterausschusses Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik des Deutschen Bundestages, 26. Juni 2006, Paul-Löbe-Haus, Berlin} }

deu Schneider, Gerald 2006 „Zukunft des Goethe-Institutes“ : Anmerkungen zur Strategie der Mittlerorganisation und zur Umsetzung des Sprach- und Kulturauftrages 2020-09-09T14:34:00Z Die gegenwärtige Strategiedebatte des Goethe-Institutes kommt sehr spät. Dies ist darauf zurückzuführen, dass auf dem Felde der Auswärtigen Kulturpolitik (AKP) vergleichbar aktive EU-Mitgliedstaaten wie Frankreich und Großbritannien ihre Satellitennetze längst an den globalen Erfordernissen ausgerichtet haben, das Goethe-Institut aber an einer relativ strukturkonservativen Standortpolitik festgehalten hat. Wie zwei Evaluationsstudien des Autors zeigen, orientiert sich die praktische Politik dieser zentralen AKP-Mittlerorganisation Deutschlands nur begrenzt am engen Auftrag der Sprach- und Kulturvermittlung. So spielt in der Entsendung von Mitarbeitern die touristische Attraktivität des jeweiligen Gastlandes eine zentrale Rolle; die Nachfrage eines Gastlandes nach deutscher Kultur und Sprache scheint ein Nebenfaktor zu sein. Angesichts dieser nur beschränkt auftragskonformen und zukunftsgerichteten Standortstrategie scheint es empfehlenswert,<br />• die künftige Standortauswahl und die personelle Ausstattung der Gaststaaten mit Mitarbeitern des Goethe-Institutes stärker am Grundauftrag zu orientieren;<br />• dabei die langfristigen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bedürfnisse Deutschlands ebenso zu berücksichtigen wie die künftige Nachfrage nach deutscher Kultur und Sprache;<br />• die Aktivitäten des Mittlers weniger auf abstrakte Ziele wie Völkerverständigung und Friedenssicherung auszurichten, die für die praktische Arbeit weitgehend irrelevant sind;<br />• die Effektivität der Arbeit des Goethe-Institutes und anderer AKP-Mittlerorganisationen so systematisch zu erheben, wie es vor ein paar Jahren im Auswärtigen Amt im Rahmen einer umfassenden Evaluation der AKP angedacht war. terms-of-use 2020-09-09T14:34:00Z Schneider, Gerald

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