Struktur und Magnetismus von Übergangsmetallen in eingeschränkter Geometrie

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LÄMMLIN, Matthias, 2000. Struktur und Magnetismus von Übergangsmetallen in eingeschränkter Geometrie

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2000 Struktur und Magnetismus von Übergangsmetallen in eingeschränkter Geometrie 2011-03-24T14:52:13Z Lämmlin, Matthias Lämmlin, Matthias Structure and Magnetism of Transitionmetals in Confined Geometry deposit-license deu application/pdf 2011-03-24T14:52:13Z Im strukturellen Teil dieser Arbeit wurde das Spektrum der selbstorganisiert wachsenden Elemente auf dem Schichtgitterhalbleiter WSe2 um die Übergangsmetalle Kobalt, Nickel und Ruthenium erweitert. Das Volmer-Weber-Wachstum der Metalle auf der van-der-Waals Oberfläche wurde mit Hilfe von STM und RHEED analysiert.<br /><br />Zusammenfassend wurden die Wachstumseigenschaften in Abhängigkeit der Gitterfehlanpassung zwischen Metall und WSe2 charakterisiert. Obwohl zwischen den aufgedampften Materialien und dem Substrat lediglich eine van-der-Waals Wechselwirkung besteht, konnte der Einfluß der Fehlanpassung deutlich nachgewiesen werden.<br /><br />Der Aspekt Magnetismus umfaßt die Charakterisierung des Probensubstrats WSe2. Es ergab sich eine anisotrope diamagnetische Suszeptibilität, die die kristalline Anisotropie des Schichthalbleiters wiedergibt<br /><br />Um die Leistungsfähigkeit des SQUID-Magnetometers zu bestimmen, wurde ein Kobalt-Film mit ZFC-/FC-Messungen charakterisiert. Dabei waren erhebliche Sensitivitätsprobleme des Gerätes festzustellen, die eine Untersuchung von Kobalt- und Nickelnanostrukturen bezüglich ihrer vermuteten superparamagnetischen Eigenschaften vergeblich erscheinen lassen.<br /><br />Wegen des Stoner-Kriteriums für Bandmagnete ist für nanostrukturierte 4d-Übergangsmetalle ein Übergang vom Para- zum Ferromagnetismus zu erwarten. Insbesondere Ruthenium ist als Beispiel ausführlich in der Literatur diskutiert. Die Messungen an Ru-Filmen und Inseln zeigen für die im Rahmen dieser Arbeit hergestellten Proben ein vom Paramagnetismus abweichendes Verhalten. Im Vergleich mit einer paramagnetischen Brillouin-Funktion schaltet hier das magnetische Moment schnell. Außerdem zeigt die Ru-Insel-Probe eine starke Anisotropie für verschiedene Orientierungen zum äußeren Magnetfeld und die Meßkurven skalieren beim Auftragen des magnetischen Moments Funktion m(B/T) untereinander nicht.

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