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Managing Rivalries Regional Security : Institutions and Democracy in Western Europe, South America, Southeast Asia and East Asia

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DEMBINSKI, Matthias, Andreas HASENCLEVER, Katja FREISTEIN, Brigitte WEIFFEN, Makiko YAMAUCHI, 2009. Managing Rivalries Regional Security : Institutions and Democracy in Western Europe, South America, Southeast Asia and East Asia

@techreport{Dembinski2009Manag-4349, title={Managing Rivalries Regional Security : Institutions and Democracy in Western Europe, South America, Southeast Asia and East Asia}, year={2009}, author={Dembinski, Matthias and Hasenclever, Andreas and Freistein, Katja and Weiffen, Brigitte and Yamauchi, Makiko}, note={Zuerst ersch. als: Forschung DSF No. 22} }

eng Freistein, Katja 2011-03-24T10:13:37Z Yamauchi, Makiko Hasenclever, Andreas 2011-03-24T10:13:37Z Freistein, Katja Dembinski, Matthias Bis heute gilt der Demokratische Frieden als einer der wenigen gesetzesartigen Zusammenhänge in den internationalen Beziehungen. Allerdings sind die Ursachen dieses Phänomens umstritten. Vor diesem Hintergrund plausibilisiert das Forschungsprojekt die These, dass inter-demokratische Institutionen entscheidend zur auffälligen Stabilität zwischen Demokratien beitragen und die kausale Lücke im Verständnis des demokratischen Friedens füllen. Darüber hinaus trägt das Projekt zur laufenden institutionalistischen Debatte über die Wirkung internationaler Organisationen bei. Hier wird der Befund einer ungleichmäßigen Wirkung von internationalen Institutionen zunehmend anerkannt, wobei nach wie vor umstritten ist, auf welchen institutionellen Merkmalen die friedensstiftende Wirkung einiger Institutionen beruht.<br />Mit der Zusammenführung liberaler Ansätze zum demokratischen Frieden und Arbeiten zu internationalen Institutionen identifiziert das Forschungsprojekt mit transnationalen und transgouvernementalen Vernetzungen spezifische Formmerkmale inter-demokratischer Institutionen. Diese Formmerkmale, so die forschungsleitende Vermutung, unterscheiden inter-demokratische Institutionen einerseits von herkömmlichen Institutionen zwischen Nicht-Demokratien oder gemischten Dyaden, erklären andererseits deren besondere friedensfördernde Wirkung.<br />Das Projekt ist als kontrollierte Vergleichsstudie angelegt. Untersucht wird das Stabilitätsniveau zwischen fünf gefährdeten Staatenpaaren, die auf eine Geschichte von Gewalt und Konflikt zurückblicken und die daher mit einem größeren Risiko militärischer Konfrontation behaftet sind. Aus der Menge der gefährdeten Staatenpaare wurden Fälle ausgewählt, die sich in regional hochverregelten Settings bewegen, sich aber in Bezug auf ihre Zusammensetzung unterscheiden: Auf der einen Seite stehen rein demokratische Staatenpaare und auf der anderen Seite solche, in denen mindestens ein Staat nicht-demokratisch verfasst ist. Im Einzelnen wird der Einfluss relevanter regionaler Sicherheitsorganisationen auf die Konfliktanfälligkeit der Dyaden Deutschland-Frankreich, Griechenland-Türkei, Indonesien- Malaysia (vor der Demokratisierung Indonesiens) und Argentinien-Brasilien-Chile (vor und nach der Demokratisierungswelle im südlichen Lateinamerika) analysiert. Zusätzlich wird mit Japan-Südkorea eine Dyade demokratischer Rivalen in die Fallauswahl einbezogen, deren Sicherheitsbeziehungen kaum institutionalisiert sind.<br />Das Forschungsprojekt zeigt zum einen, dass sich die untersuchten inter-demokratischen Institutionen in Bezug auf ihre transnationalen und ransgouvernementalen Vernetzungen von den traditionellen Institutionen unterscheiden, zum anderen, dass die beobachteten Unterschiede im Stabilitätsniveau zwischen unseren Dyaden mit den unterschiedlichen institutionellen Vernetzungen im Zusammenhang stehen. Die Fallauswahl erlaubt zudem eine Einschätzung der Plausibilität alternativer theoretischer Erklärungen. Die überraschend geringe Stabilität der japanisch-südkoreanischen Beziehung bekräftigt die theoretischen Zweifel an der liberalen These, der Demokratische Friede ließe sich allein mit den Merkmalen demokratischer Staaten erklären. Die hohe Konfliktanfälligkeit der Beziehung zwischen den NATO-Partnern Griechenland und Türkei entwertet alternative Erklärungen aus realistischer und neo-institutionalistischer Perspektive, die die Leistungsfähigkeit von Institutionen mit ihrer hegemonialen Figur bzw. dem Grad ihrer Institutionalisierung in Zusammenhang bringen. Dembinski, Matthias deposit-license 2009 Managing Rivalries Regional Security : Institutions and Democracy in Western Europe, South America, Southeast Asia and East Asia Weiffen, Brigitte Weiffen, Brigitte Hasenclever, Andreas application/pdf Yamauchi, Makiko

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