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Die Dimensionalität von Entscheidungen im Ministerrat der Europäischen Union : Analyse der zugrunde liegenden Konfliktstruktur im Vergleich zu den Vorverhandlungen auf nationaler Ebene

Die Dimensionalität von Entscheidungen im Ministerrat der Europäischen Union : Analyse der zugrunde liegenden Konfliktstruktur im Vergleich zu den Vorverhandlungen auf nationaler Ebene

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Prüfsumme: MD5:13941bc07970b144ac229d9cdde95e2f

ZIMMER, Christina, 2003. Die Dimensionalität von Entscheidungen im Ministerrat der Europäischen Union : Analyse der zugrunde liegenden Konfliktstruktur im Vergleich zu den Vorverhandlungen auf nationaler Ebene [Master thesis]

@mastersthesis{Zimmer2003Dimen-4164, title={Die Dimensionalität von Entscheidungen im Ministerrat der Europäischen Union : Analyse der zugrunde liegenden Konfliktstruktur im Vergleich zu den Vorverhandlungen auf nationaler Ebene}, year={2003}, author={Zimmer, Christina} }

2003 2011-03-24T10:12:55Z deu application/pdf Zimmer, Christina Diese Arbeit beleuchtet die Konfliktstrukturen der Verhandlungen um die Rechtsetzung der EU. Sie untersucht erstens, auf welche Faktoren die Verhandlungspositionen der Mitgliedstaaten innerhalb des Ministerrates zurückzuführen sind, um sie dann zweitens mit den Konfliktlinien der nationalen Vorverhandlungen zwischen staatlichen und privaten Akteuren in Deutschland, den Niederlanden, Finnland und Großbritannien zu vergleichen. Die statistischen Analysen beruhen auf den Präferenzen der Akteure, die in Experteninterviews erhoben wurden.<br /><br />Innerhalb des Ministerrates verläuft eine relativ stabile Konfliktlinie zwischen nördlichen und südlichen Unionsmitgliedern. Das Präferenzmuster stimmt weitgehend mit dem Status eines Mitgliedstaates als Nettogeber- oder Nettoempfänger von Subventionen überein; es dominieren Konflikte um Marktregulierung und Protektionismus. Die übrigen Konfliktdimensionen lassen keine generelle inhaltliche Interpretation zu, denn die unterschiedlichen Positionen der Mitgliedstaaten zu Subventionen, Protektionismus oder Verbraucherschutz können nicht in ein allgemeines Präferenzmuster eingeordnet werden. Die Konfliktlinien werden bestimmt von spezifischen nationalen Interessenlagen. Deshalb lassen sich die Präferenzkoalitionen unter den MS häufig auf gemeinsame finanzielle, wirtschaftliche oder kulturelle" Interessen zurückführen.<br /><br />In den nationalen Vorverhandlungen kann dagegen der größte Teil der Konflikte mit der traditionellen Links/Rechts-Dimension erklärt werden, die die Transaktionskosten der nationalen politischen Akteure beträchtlich senkt. Die Dimensionalität von Entscheidungen im Ministerrat der Europäischen Union : Analyse der zugrunde liegenden Konfliktstruktur im Vergleich zu den Vorverhandlungen auf nationaler Ebene 2011-03-24T10:12:55Z deposit-license Zimmer, Christina

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