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Freiwillig mehr tun? Organizational Citizenship Behavior im Krankenhaus : ein Vergleich zwischen Ärzten und Pflegekräften

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BOERNER, Sabine, Elisabeth DÜTSCHKE, Angelika SCHWÄMMLE, 2005. Freiwillig mehr tun? Organizational Citizenship Behavior im Krankenhaus : ein Vergleich zwischen Ärzten und Pflegekräften. In: Das Gesundheitswesen. 67, pp. 770-776

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Dabei interessiert zum einen das Ausmaß an gezeigtem OCB- Verhalten; zum anderen wird gefragt, welche Bedingungen jeweils das OCB-Verhalten von Ärzten und Pflegekräften fördern. Methode: Dieser Vergleich wurde anhand einer empirischen Untersuchung an n = 70 Ärzten und n = 112 Beschäftigen im Pflegebereich eines Städtischen Krankenhauses durchgeführt. Ergebnisse: Die Ergebnisse unserer Untersuchung lassen sich wie folgt zusammenfassen: (1) Das Extra-Rollen-Verhalten in Form von Sportsmanship, Eigeninitiative und Gewissenhaftigkeit ist bei Ärzten und Pflegekräften gleichermaßen hoch ausgeprägt. Dagegen stufen Pflegekräfte ihre Hilfsbereitschaft gegenüber Kollegen höher ein als Ärzte. Das Ausmaß an OCB-Verhalten scheint daher nicht im engeren Sinne berufsspezifisch zu sein. (2) Unterschiede zwischen Ärzten und Pflegern bestehen dagegen in Bezug auf die Bedingungen für das Auftreten von OCB: Zwar ist das gezeigte Ausmaß an OCB bei Ärzten und Pflegekräften gleichermaßen unabhängig von Alter und Dauer der Zugehörigkeit zum Arbeitsbereich und zum Krankenhaus; doch spielt die Berufserfahrung eine Rolle für die Ausprägung von Gewissenhaftigkeit (Ärzte) und von Eigeninitiative (Pflegepersonal) sowie das Geschlecht für die Teildimension Sportsmanship (Pflegepersonal). (3) Während Merkmale der Aufgabe (Job Control und Belastung) bei Pflegekräften eine gewisse Rolle für die Ausprägung des OCB spielen, ist das Extra-Rollen-Verhalten von Ärzten unabhängig von Job Control und Belastung. Umgekehrt spielen die hier untersuchten personenbezogenen Merkmale Beanspruchung und Jobunsicherheit bei den Ärzten eine Rolle für die Ausprägung von Extra-Rollen-Verhalten, während das Verhalten der Pflegekräfte hiervon unberührt bleibt. Anders ausgedrückt: Pflegekräfte zeigen bei hoher und niedriger Beanspruchung bzw. Jobunsicherheit dasselbe OCB-Verhalten, während Ärzte bei steigender Beanspruchung und Jobunsicherheit in ihrem OCB-Verhalten nachlassen. (4) Sowohl für Ärzte als auch für Pflegepersonal stellt die Arbeitszufriedenheit den wichtigsten Prädiktor für Extra-Role-Behavior dar. Schlussfolgerungen: Will man versuchen, das Ausmaß an OCB im Krankenhaus zu steigern, kommt es nach den Ergebnissen unserer Studie in erster Linie darauf an, die Arbeitszufriedenheit sowohl der beschäftigten Ärzte als auch der Pflegekräfte zu erhöhen. Im Pflegebereich empfiehlt es sich zusätzlich, den Handlungsspielraum der Mitarbeiter zu erhöhen, während in der Gruppe der Ärzte ein Ansatz an den personenbezogenen Merkmalen (Beanspruchung und Jobunsicherheit) viel versprechend erscheint. Bei diesen Maßnahmen ist jedoch zu bedenken, dass sich in unserer Studie auch abzeichnet, dass ein Mehr an OCB auch zu einem Mehr an Stress der Mitarbeiter (in Form von Belastung und Beanspruchung) führen kann.</dcterms:abstract> <dc:contributor>Dütschke, Elisabeth</dc:contributor> <dc:rights>deposit-license</dc:rights> <dspace:hasBitstream rdf:resource="https://kops.uni-konstanz.de/bitstream/123456789/4111/1/freiwillig_mehr_tun.pdf"/> <dcterms:isPartOf rdf:resource="https://kops.uni-konstanz.de/rdf/resource/123456789/42"/> <dc:contributor>Boerner, Sabine</dc:contributor> <dspace:isPartOfCollection rdf:resource="https://kops.uni-konstanz.de/rdf/resource/123456789/42"/> <dcterms:title>Freiwillig mehr tun? 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