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Institutionentransfer oder institutionelle Interpenetration? Persistenz und Anpassung staatlicher Strukturen der DDR an die westdeutsche Institutionenordnung am Beispiel der Treuhandanstalt und ihrer Nachfolgeorganisationen.

Institutionentransfer oder institutionelle Interpenetration? Persistenz und Anpassung staatlicher Strukturen der DDR an die westdeutsche Institutionenordnung am Beispiel der Treuhandanstalt und ihrer Nachfolgeorganisationen.

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Prüfsumme: MD5:91e5f88cab1402bc13d9798094cab471

OSCHMANN, Arndt, 1999. Institutionentransfer oder institutionelle Interpenetration? Persistenz und Anpassung staatlicher Strukturen der DDR an die westdeutsche Institutionenordnung am Beispiel der Treuhandanstalt und ihrer Nachfolgeorganisationen.

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1999 2011-03-24T10:10:23Z deposit-license 2011-03-24T10:10:23Z Transfer of Institutions or Institutional Interpenetration? Persistence and adaptation of GDR state structures to the West German institutional order using as an example the Treuhandanstalt and its successor organizations application/pdf Institutionentransfer oder institutionelle Interpenetration? Persistenz und Anpassung staatlicher Strukturen der DDR an die westdeutsche Institutionenordnung am Beispiel der Treuhandanstalt und ihrer Nachfolgeorganisationen. Oschmann, Arndt Oschmann, Arndt deu Die Arbeit ordnet sich ein in die Frage nach den Auswirkungen des Wiedervereinigungsprozesses auf die institutionelle Makrostruktur des politischen und administrativen Systems der Bundesrepublik. Konkretisiert wird diese Fragestellung am Beispiel der bis Ende 1994 existierenden Treuhandanstalt und namentlich deren Nachfolgeorganisationen (BvS [Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben], BVVG [Bodenverwertungs- und -verwaltungsgesellschaft], TLG [Treuhand Liegenschaftsgesellschaft]). Da schon die Treuhandanstalt ihrerseits an das Zentralverwaltungsregime der DDR-Wirtschaft anknüpfte und ihre Nachfolgeinstitutionen ihre Tätigkeit in absehbarer Zeit nicht beenden werden, konstituieren diese ein nachhaltiges institutionelles Erbe der untergegangenen DDR.<br />Es sollen im Rahmen der Untersuchung drei konkurrierende Generalhypothesen überprüft werden:<br />a) Durch die Etablierung der Treuhandanstalt und die Existenz ihrer Nachfolgeorganisationen ist es zu einer Persistenz von DDR-Staatlichkeit über den 3. Oktober 1990 hinaus gekommen - insbesondere im Bereich der zentralen Wirtschaftsverwaltung;<br />ist es b) zur Entstehung von Hybridinstitutionen (also einem Amalgam aus Föderalstaatlichkeit der alten Bundesrepublik und Zentralstaatlichkeit der DDR) gekommen;<br />sind c) Institutionen geschaffen worden, die als originäres Eigenprodukt des Wiedervereinigungsprozesses zu betrachten sind.<br />Es lässt sich erkennen, dass der Einfluss der zu untersuchenden Organisationen in unterschiedlichen Politikfeldern und im wirtschaftlichen Bereich in den neuen Bundesländern von nicht zu unterschätzendem Ausmaß ist. Aufgrund dieser Ergebnisse wird davon ausgegangen, dass dem Bund eine neue, im föderalen System bislang unbekannte, zentrale und dominante Rolle zugewachsen ist, die dieser auf Dauer wahrnehmen wird und die das politisch-institutionelle Gefüge der Bundesrepublik nachhaltig verändert.

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