Drohungen als Vorboten schwerer Gewalttaten

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URBANIOK, Frank, Astrid ROSSEGGER, O. STEINFELD, Jérôme ENDRASS, 2006. Drohungen als Vorboten schwerer Gewalttaten. In: Fortschritte der Neurologie, Psychiatrie. 74(6), pp. 337-345. ISSN 0720-4299. eISSN 1439-3522. Available under: doi: 10.1055/s-2005-915574

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<rdf:RDF xmlns:dcterms="http://purl.org/dc/terms/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" xmlns:bibo="http://purl.org/ontology/bibo/" xmlns:dspace="http://digital-repositories.org/ontologies/dspace/0.1.0#" xmlns:foaf="http://xmlns.com/foaf/0.1/" xmlns:void="http://rdfs.org/ns/void#" xmlns:xsd="http://www.w3.org/2001/XMLSchema#" > <rdf:Description rdf:about="https://kops.uni-konstanz.de/rdf/resource/123456789/38574"> <foaf:homepage rdf:resource="http://localhost:8080/jspui"/> <dcterms:issued>2006-10</dcterms:issued> <dcterms:abstract xml:lang="deu">Drohungen sind häufige Ereignisse. In der Schweiz machten sie z. B. 2002 2,8 % aller registrierten Einzelstraftaten aus und zeigten eine starke Zunahme. Nur ein geringer Teil der Drohungen wird ausgeführt. Andererseits gehen vielen schweren Gewaltstraftaten Drohungen voraus. Darum wird immer wieder die Frage aufgeworfen, ob die Tat durch eine adäquate Beurteilung der Drohung hätte verhindert werden können. Auch wenn Drohungen weder hinreichende noch notwendige Voraussetzungen für schwere Gewalttaten sind, empfiehlt es sich, jede Drohung ernst zu nehmen und eine Risikobeurteilung vorzunehmen. Es besteht ein breiter Konsens über die Notwendigkeit der Drohungsanalyse, zumal Hinweise aus der Praxis dafür vorliegen, dass mit professionellen Risikoanalysen Straftaten verhindert werden können. Bei der Analyse der Drohung kann wegen der sehr geringen Basisrate schwerer Gewaltdelikte nicht auf profilorientierte (statische) Verfahren zurückgegriffen werden. Vielmehr ist ein prozessorientiertes Vorgehen indiziert, bei dem die Drohung und deren Kontext individuell beurteilt wird. In den bislang durchgeführten Untersuchungen wurden Befunde zu verschiedenen Aspekten von Drohungen vorgelegt, die bei der Beurteilung bestimmter Einzelfälle hilfreich sein können. Neben der konkreten Analyse von Merkmalen der Drohung gilt es, die Täter-Opfer-Beziehung sowie die Persönlichkeit des Täters genau zu analysieren. Es besteht die Aussicht, mit weitergehenden Forschungen ein bislang noch nicht ausreichend genutztes Potenzial zur Prävention schwerer Gewalttaten zu erschließen.</dcterms:abstract> <dc:contributor>Urbaniok, Frank</dc:contributor> <dc:language>deu</dc:language> <dc:creator>Rossegger, Astrid</dc:creator> <dspace:isPartOfCollection rdf:resource="https://kops.uni-konstanz.de/rdf/resource/123456789/43"/> <dc:creator>Steinfeld, O.</dc:creator> <dc:contributor>Endrass, Jérôme</dc:contributor> <dcterms:isPartOf rdf:resource="https://kops.uni-konstanz.de/rdf/resource/123456789/43"/> <dcterms:title>Drohungen als Vorboten schwerer Gewalttaten</dcterms:title> <dcterms:available rdf:datatype="http://www.w3.org/2001/XMLSchema#dateTime">2017-04-24T08:48:58Z</dcterms:available> <dc:contributor>Steinfeld, O.</dc:contributor> <dc:creator>Endrass, Jérôme</dc:creator> <dc:creator>Urbaniok, Frank</dc:creator> <dc:contributor>Rossegger, Astrid</dc:contributor> <void:sparqlEndpoint rdf:resource="http://localhost/fuseki/dspace/sparql"/> <dc:date rdf:datatype="http://www.w3.org/2001/XMLSchema#dateTime">2017-04-24T08:48:58Z</dc:date> <bibo:uri rdf:resource="https://kops.uni-konstanz.de/handle/123456789/38574"/> <dcterms:alternative>Threats as Precursors of Violent Crimes</dcterms:alternative> </rdf:Description> </rdf:RDF>

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