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Validität von Risikokalkulationen bei Straftätern : Kritik an einer methodischen Grundannahme und zukünftige Perspektiven

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URBANIOK, Frank, 2004. Validität von Risikokalkulationen bei Straftätern : Kritik an einer methodischen Grundannahme und zukünftige Perspektiven. In: Fortschritte der Neurologie, Psychiatrie. 72(5), pp. 260-269. ISSN 0015-8194. eISSN 1439-3522

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<rdf:RDF xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" xmlns:bibo="http://purl.org/ontology/bibo/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:dcterms="http://purl.org/dc/terms/" xmlns:xsd="http://www.w3.org/2001/XMLSchema#" > <rdf:Description rdf:about="https://kops.uni-konstanz.de/rdf/resource/123456789/37912"> <bibo:uri rdf:resource="https://kops.uni-konstanz.de/handle/123456789/37912"/> <dc:contributor>Urbaniok, Frank</dc:contributor> <dc:language>deu</dc:language> <dcterms:issued>2004-05</dcterms:issued> <dc:date rdf:datatype="http://www.w3.org/2001/XMLSchema#dateTime">2017-03-08T10:51:12Z</dc:date> <dcterms:title>Validität von Risikokalkulationen bei Straftätern : Kritik an einer methodischen Grundannahme und zukünftige Perspektiven</dcterms:title> <dcterms:abstract xml:lang="deu">Im kontinentaleuropäischen Raum haben sich mehrdimensionale Kriterienkataloge etabliert, während sich im Unterschied dazu im angelsächsischen Raum aufgrund der Unzuverlässigkeit klinischer Prognosen Verfahren des so genannten „Actuarial Risk Assessments” als Prognoseverfahren durchgesetzt haben. Die Grundannahmen des „Actuarial Risk Assessments” (ein letztlich statistischer Ansatz) weisen eine bemerkenswerte Diskrepanz zu den Leitideen europäischer Experten (klinisches Beurteilungsverfahren) auf, ohne dass dies bisher eingehender in der Literatur diskutiert wurde. Ungeachtet des erwähnten Unterschieds gelten bestimmte Grundannahmen aber international als allgemein akzeptierte methodische Fundamente der Prognosewissenschaft. So findet als ein solches allgemein unwidersprochenes „essential” methodischer Grundlagen die „4-Felder-Tafel” in einer dichotomen Anwendung seit vielen Jahren in nahezu jedem Lehrbuch oder Grundlagenvortrag zur Prognosewissenschaft Erwähnung. Auf diesem methodischen Axiom werden weit reichende Schlüsse bezüglich der Validität prognostischer Aussagen aufgebaut. So wird aus den so genannten „falsch positiven Prognosen” die vermeintliche Fehlerquote prognostischer Urteile abgeleitet und unter anderem die ungerechtfertigte Unterbringung fälschlicherweise als gefährlich eingeschätzter Täter kritisiert. Erstaunlicherweise ist in der vielfältigen zu diesem Thema vorhandenen Literatur bislang noch nie diskutiert worden, dass es methodisch überaus fragwürdig ist, die für eine dichotome Entscheidbildung adäquate 4-Felder-Tafel ohne weitere Differenzierung auf Wahrscheinlichkeitsaussagen anzuwenden, wie sie die Risikokalkulationen zweifellos darstellen. Der Artikel diskutiert die erwähnte Problematik und zeigt mögliche Lösungsansätze auf.</dcterms:abstract> <dc:creator>Urbaniok, Frank</dc:creator> <dcterms:available rdf:datatype="http://www.w3.org/2001/XMLSchema#dateTime">2017-03-08T10:51:12Z</dcterms:available> <dcterms:alternative>Validity of Risk Calculations in Offenders : Criticism of a Basic Methodological Assumption, and Future Perspectives</dcterms:alternative> </rdf:Description> </rdf:RDF>

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