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Typologische Wandlung und morphologische Natürlichkeit. Der Fall vom lateinischen 'ascendere' und seine Nachfolger

Typologische Wandlung und morphologische Natürlichkeit. Der Fall vom lateinischen 'ascendere' und seine Nachfolger

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GILLET, Cristèle, 1997. Typologische Wandlung und morphologische Natürlichkeit. Der Fall vom lateinischen 'ascendere' und seine Nachfolger

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Gillet, Cristèle deposit-license 2011-03-24T10:06:21Z Typologische Wandlung und morphologische Natürlichkeit. Der Fall vom lateinischen 'ascendere' und seine Nachfolger application/pdf 1997 2011-03-24T10:06:21Z Die in dieser Arbeit gesammelten Fakten und die vielfältigen und vielschichtigen Erklärungsversuche zur Änderung der Lexeme<br />für die Bewegung 'nach oben' bzw. 'nach unten' zeigen, daß es kaum möglich ist, ein Phänomen vollkommen isoliert von<br />anderen zu untersuchen. Im vorliegenden Fall handelt es sich vielmehr um ein Beispiel für den Übergang des ganzen<br />semantischen Bereichs der Bewegungsverben von der Synthese zur Analyse. Die Ablösung von ASCENDERE durch<br />*MONTARE sowie die Beibehaltung von DESCENDRE im frz. Sprachsystem sind keine Zufallsprodukte, sondern das<br />Ergebnis von vielen logischen Entwicklungen, welche mit linguistischen Argumentationen nachvollziehbar werden.<br /><br />Das Schicksal eines jeden Wortes stellt einen Fall für sich dar und verlangt eine organische und individuelle Behandlung, wobei<br />die in Frage kommenden Faktoren, die zur Wortgeschichte beigetragen haben (können), zuerst gegeneinander abgewogen<br />werden mußten. Die vorliegende Arbeit versuchte, die Gründe für das Erlöschen von lexikalischen Elementen aufzuzeigen.<br />Dabei wurde auf gewisse Grenzen gestoßen: erstens z.B. die Begrenzung sprachhistorischer Belege (viele Überlegungen<br />beruhen auf der notwendigen Annahme, daß * MONTARE zwar nicht belegt ist, jedoch existiert haben muß), oder auch<br />zweitens der begrenzte Rahmen dieser Arbeit, der es nicht erlaubte, eine Gesamtdarstellung der romanischen Verbalsysteme<br />anzubieten, die durch das individuelle Verhalten der Sprachen sicherlich für Rückschlüsse sehr hilfreich gewesen wäre. deu Gillet, Cristèle

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