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Der Begriff des Raumes im 'Timaios' im Zusammenhang mit der Naturphilosophie und der Metaphysik Platons

Der Begriff des Raumes im 'Timaios' im Zusammenhang mit der Naturphilosophie und der Metaphysik Platons

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LEE, Kyung Jik, 1999. Der Begriff des Raumes im 'Timaios' im Zusammenhang mit der Naturphilosophie und der Metaphysik Platons [Dissertation]. Konstanz: University of Konstanz

@phdthesis{Lee1999Begri-3563, title={Der Begriff des Raumes im 'Timaios' im Zusammenhang mit der Naturphilosophie und der Metaphysik Platons}, year={1999}, author={Lee, Kyung Jik}, address={Konstanz}, school={Universität Konstanz} }

Im ersten Kapitel geht es zunächst um eine allgemeine Darstellung des Wesens der Naturphilosophie Platons. Das von Platon betonte Wahrscheinliche jeder Naturerklärung beruht in der Anwendung exakter Erklärungen auf die (sinnlichen) Dinge, die ein von Verstand oder Vernunft nicht erreichbares Moment einschließt.<br />Das zweite Kapitel betrifft das Wesen des Demiurgen, der als Konstrukteur der Welt dargestellt wird. Das Ziel ist zu zeigen, daß der Demiurg eine Metapher für Timaios, den Autor' des Lehrvortrags, ist und dieser wiederum den (konstruierenden) Verstand bzw. die (konstruierende) Vernunft darstellt. Die Welt entsteht in der Theorie.<br />Im dritten Kapitel geht es um das Problem des Verhältnisses der Ideen zu den (sinnlichen) Dingen. Dabei wurde deutlich, daß die Ideen im 'Timaios' auch die Rolle von Begriffen spielen und sich das genannte Verhältnis nicht nur aus einem ontologischen, sondern auch aus einem epistemologischen Gesichtspunkt begreifen läßt.<br />Das vierte Kapitel behandelt die Begriffe des Werdens und der (sinnlichen) Dinge. Es geht erstens um den Nachweis, daß die beiden Erklärungsmodelle, nämlich die klassische Ideenlehre und die Mathematik, im 'Timaios' zwei unterschiedliche Auffassungen des Werdens bedingen, und zweitens um die Klärung der Voraussetzungen und der Notwendigkeit der von Platon eingeführten Raumbegriffe. Die nicht-mathematischen Bestimmungen lassen sich nicht auf die mathematischen Bestimmungen der (sinnlichen) Dinge reduzieren.<br />Ziel des fünften Kapitels ist es, die wesentlichen Momente und den Sinn des Platonischen Raumbegriffs zu verdeutlichen. Im Ergebnis stellte sich heraus, daß der Raumbegriff Platons sowohl den Aristotelischen Begriff der primären Materie als auch den Begriff des geometrischen Raumes einschließt. Dieser Doppelsinn, der eine aus Platonischer Sicht erkenntnistheoretisch wohlbegründete und insofern auch systematisch gewollte Perspektivendifferenz ist, ist zugleich der eigentliche Inhalt eines wahrscheinlichen Logo 2011-03-23T13:46:45Z Lee, Kyung Jik 2011-03-23T13:46:45Z deu deposit-license Lee, Kyung Jik application/pdf Der Begriff des Raumes im 'Timaios' im Zusammenhang mit der Naturphilosophie und der Metaphysik Platons Plato's concept of space. A study of the philosophy of nature and the metaphysics in the 'Timaeus' 1999

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