Frankl mit Jaspers verstehen: Logotherapie und Existenzphilosophie

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FINTZ-MÜLLER, Anette, 2002. Frankl mit Jaspers verstehen: Logotherapie und Existenzphilosophie

@phdthesis{Fintz-Muller2002Frank-3560, title={Frankl mit Jaspers verstehen: Logotherapie und Existenzphilosophie}, year={2002}, author={Fintz-Müller, Anette}, address={Konstanz}, school={Universität Konstanz} }

2011-03-23T13:46:45Z application/pdf Exploring Frankl with Jaspers. Logotherapy and Existential Philosophy Fintz-Müller, Anette 2002 deu Fintz-Müller, Anette Frankl mit Jaspers verstehen: Logotherapie und Existenzphilosophie deposit-license 2011-03-23T13:46:45Z Viktor Frankl, Gründer der Logotherapie und ihrer theoretischen Fundierung Existenzanalyse , war von der Bedeutung der philosophischen Anthropologie für jede Form der Psychotherapie überzeugt. In der vorliegenden Dissertation werden Frankls Theorie und Praxis auf ihre existenzphilosophischen Wurzeln bei Karl Jaspers hin untersucht. Dabei wird die Bedeutung der Philosophie für die Beratungspraxis allgemein (Psychotherapie, Beratung, Coaching), sowie die Möglichkeiten und Grenzen einer philosophischen Praxis im besonderen dargelegt.<br />In Fallbeispielen wird logotherapeutische Beratung mit der dem Konstruktivismus nahestehenden Systemischen Therapie verbunden. Im Kontext der für Frankl zentralen Frage nach dem Lebenssinn werden Thesen von Ayer und Meggle, beide Vertreter der Analytischen Philosophie, diskutiert. Mit dieser Bezugnahme auf zwei aktuelle philosophische Richtungen vor dem Hintergrund der Praxis werden bislang gezogene Grenzen zur Existenzphilosophie und zur Existenzanalyse überschritten.<br />Obwohl Schelers Philosophie oft als wichtigste Grundlage für Frankls Anthropologie gilt, werden in der Dissertation bislang unbeachtete, aber enge Bezüge zu Jaspers Existenzphilosophie herausgearbeitet. Trotz der Verbindungen von Frankl zu Jaspers zeigen sich mancherorts Grenzen in Frankls philosophischer Argumentation. Die Autorin greift Frankls Konzepte auf und unternimmt teilweise eine Weiterführung bzw. Aktualisierung derselben. Dies führt zu einem Grenzgang zwischen Philosophie als strenger Disziplin des Denkens und der Beratungspraxis als Kunst, die sich nur teilweise auf exakte Wissenschaften beziehen kann. So werden neue Beratungsmöglichkeiten und philosophische Verknüpfungen vorgeschlagen.<br />Beratung von Menschen steht immer auch in einem Horizont des Verstehbaren, des nicht-Berechenbaren; hier muß das in den Blick genommen werden, was die Autorin als Anliegen der Existenzphilosophie interpretiert: der Mensch als Existenz, als freies und verantwortendes Wesen.

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