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Am Rande des Grabs : Todeskonzepte und Bestattungsritual in der frühmittelalterlichen Alamannia

Am Rande des Grabs : Todeskonzepte und Bestattungsritual in der frühmittelalterlichen Alamannia

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HAUSMAIR, Barbara, 2015. Am Rande des Grabs : Todeskonzepte und Bestattungsritual in der frühmittelalterlichen Alamannia. Leiden:Sidestone Press. ISBN 978-90-8890-295-6

@book{Hausmair2015Rande-32184, isbn={978-90-8890-295-6}, publisher={Sidestone Press}, title={Am Rande des Grabs : Todeskonzepte und Bestattungsritual in der frühmittelalterlichen Alamannia}, year={2015}, address={Leiden}, author={Hausmair, Barbara}, note={Teilweise zugleich: Dissertation, Universität Wien, 2013
Der digitale Anhang zur Publikation ist hier verfügbar:
https://kops.uni-konstanz.de/handle/123456789/30178} }

Leiden 2015 Hausmair, Barbara 2015-11-18T16:17:53Z Sidestone Press Hausmair, Barbara Am Rande des Grabs : Todeskonzepte und Bestattungsritual in der frühmittelalterlichen Alamannia 978-90-8890-295-6 2015-11-18T16:17:53Z deu Alle Kulturen lösen dieses Urproblem [den Tod] der menschlichen Existenz auf ihre Weise, und es gibt gewiß keine Kultur, die sich nicht als Lösung dieses Problems verstehen und auf diese Kernfrage hin analysieren ließe. (Jan Assmann, Der Tod als Thema der Kulturtheorie) Der Entstehungskontext archäologischer Befunde und der darin fassbaren Objekte spielt eine bedeutende Rolle für die Interpretation materieller Hinterlassenschaften. Gräber sind in erster Linie das Resultat eines emotional und sozial prekären Ereignisses in einer Gesellschaft – dem Tod eines ihrer Mitglieder. So stellt das Grab auch aus archäologischer Sicht eine primäre Quelle für die Auseinandersetzung mit dem Todesverständnis in vergangenen Gesellschaften dar.<br />Barbara Hausmair geht in ihrer Untersuchung dem Einfluss von Todeskonzepten auf die Bestattungspraktiken der Bevölkerung in der frühmittelalterlichen Alamannia nach. Am Beispiel der Gräberfelder Bad Mingolsheim, Horb-Altheim und Weingarten unternimmt sie einen Vergleich von archäologischen Mustern auf Basis der Grabbeigaben und Grabgestaltung mit anthropologischen Daten zu Alter, Geschlecht, Herkunft, Verwandtschaft und Gesundheitszustand der Bestatteten. Die durch diese Clusteranalysen eruierten Gruppen setzt sie in Beziehung zu soziologischen und kulturanthropologischen Theorien und Modellen zum Umgang mit dem Tod und zeichnet so das komplexe Zusammenspiel von Sozialstrukturen in den jeweiligen Bestattungsgemeinschaften, Todeskonzepten, Folgeweltmodellen und neu konstruierten Identitäten der Toten im Jenseits nach. Die thanatologische Herangehensweise bietet neue Einblicke in die Bestattungspraktiken und Vorstellungen merowingerzeitlicher Gemeinschaften in Südwestdeutschland und präsentiert eine sensible Verknüpfung theoretischer Überlegungen mit einer archäologischen Materialanalyse.

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