KOPS - Das Institutionelle Repositorium der Universität Konstanz

Kinder mit Spezifischer Sprachentwicklungsstörung : Elektrophysiologische und pädaudiologische Befunde

Kinder mit Spezifischer Sprachentwicklungsstörung : Elektrophysiologische und pädaudiologische Befunde

Zitieren

Dateien zu dieser Ressource

Dateien Größe Format Anzeige

Zu diesem Dokument gibt es keine Dateien.

RINKER, Tanja, Karin HARTMANN, Elisabeth SMITH, Rudolf REITER, Paavo ALKU, Markus KIEFER, Sybille BROSCH, 2014. Kinder mit Spezifischer Sprachentwicklungsstörung : Elektrophysiologische und pädaudiologische Befunde. In: Laryngo-Rhino-Otologie. 93(8), pp. 521-527. ISSN 0302-9379. eISSN 1438-8685

@article{Rinker2014Kinde-29683, title={Kinder mit Spezifischer Sprachentwicklungsstörung : Elektrophysiologische und pädaudiologische Befunde}, year={2014}, doi={10.1055/s-0033-1363691}, number={8}, volume={93}, issn={0302-9379}, journal={Laryngo-Rhino-Otologie}, pages={521--527}, author={Rinker, Tanja and Hartmann, Karin and Smith, Elisabeth and Reiter, Rudolf and Alku, Paavo and Kiefer, Markus and Brosch, Sybille} }

2014 Hintergrund: Auditive Defizite werden als mögliche Ursache für die Sprachstörung bei Kindern mit einer Spezifischen Sprachentwicklungsstörung (SSES) beschrieben. Daher wurde die Hypothese aufgestellt, dass Kinder mit SSES schlechter als Kontrollkinder in vier Tests abschneiden, die standardmäßig zur Testung auf eine zentralauditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung (AVWS) verwendet werden sowie eine schwächere Verarbeitung in der Verarbeitung von Phonem- und Tonstimuli in einem elektrophysiologischen Experiment zeigen.<br /><br />Material und Methoden: 14 SSES-Kinder (durchschnittliches Alter: 61,7 Monate) und 16 Kinder ohne SSES (durchschnittliches Alter 64,9 Monate) wurden mit dem Nachsprechen von Pseudowörtern, einer Sprachaudiometrie im Störschall, einem Richtungshörtest und einem dichotischen Hörtest untersucht. Im Mismatch Negativity (MMN)-Experiment wurden Sinustöne (600 versus 650 Hz) und phonetische Stimuli (/ε/ vs. /e/) eingesetzt.<br /><br />Ergebnisse: Die Kontrollkinder und die SSES-Kinder unterschieden sich signifikant im Pseudowortnachsprechen und im dichotischen Hörtest. Nur den Kontrollkindern gelang die Frequenzunterscheidung im MMN-Experiment. Die Phonemunterscheidung wurde bei beiden Gruppen beobachtet, wobei der Effekt bei den Kontrollkindern länger nachzuweisen war. Gruppenunterschiede waren allerdings nicht signifikant.<br /><br />Schlussfolgerungen: Kinder mit SSES haben Schwierigkeiten, unbekannte bzw. Pseudo-Wörter nachzusprechen und zeigen subtile Defizite in der auditiven Verarbeitung auf neuronaler Ebene. 2015-01-30T10:38:43Z 2015-01-30T10:38:43Z Hartmann, Karin deu Brosch, Sybille Kiefer, Markus Reiter, Rudolf Brosch, Sybille Kinder mit Spezifischer Sprachentwicklungsstörung : Elektrophysiologische und pädaudiologische Befunde Rinker, Tanja Rinker, Tanja Smith, Elisabeth Smith, Elisabeth Alku, Paavo Hartmann, Karin Alku, Paavo Reiter, Rudolf Kiefer, Markus

Das Dokument erscheint in:

KOPS Suche


Stöbern

Mein Benutzerkonto