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Theorie der Kausalmodelle

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REIPS, Ulf-Dietrich, 1998. Theorie der Kausalmodelle. In: HÄCKER, Hartmut, ed. and others. Dorsch psychologisches Wörterbuch. 13. Auflage. Bern [u.a.]:Huber, pp. 426. ISBN 3-456-83007-6

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2014-09-24T13:23:26Z 1998 Reips, Ulf-Dietrich 2014-09-24T13:23:26Z Reips, Ulf-Dietrich Kausalmodelle, Theorie der [causal model theory], eine von M. WALDMANN und K. HOLYOAK begründete Theorie des kausalen Wissenserwerbs. Sie erklärt, wie Vorwissen über Kausalität mit Lernen interagiert. Solches Kausalwissen beinhaltet beispielsweise das Prinzip temporaler Priorität, welches besagt, daß Ursachen zeitlich vor ihren Effekten vorhanden sind und das Prinzip der kausalen Gerichtetheit, nach dem Ursachen ihre Effekte beeinflussen und nicht Effekte ihre Ursachen. Kausalwissen beinhaltet außerdem Wissen über typische, sich aus diesen Prinzipien ergebende statistische Muster im Auftreten von Ereignissen. Die Theorie der Kausalmodelle nimmt an, daß abstrakte wissensgeleitete Faktoren den Kausalerwerb steuern. Damit ist gemeint, daß zumindest immer dann, wenn kein bereichsspezifisches (domain specific) Wissen vorhanden ist, allgemeines Vorwissen beim Lernen genutzt wird. Die Theorie postuliert generell, daß das Wissen um strukturelle Eigenschaften von Ursachen und Effekten den Aufbau der kognitiven Repräsentation des Lernmaterials und ihre spätere Nutzung beeinflußt. Die Theorie hat wichtige Implikationen für die Entwicklung kausalen Denkens. [L] WALDMANN 1996, 1997, WALDMANN, HOLYOAK, & FRATIANNE, 1995 Theorie der Kausalmodelle deu Dorsch psychologisches Wörterbuch / hrsg. von Hartmut Häcker ... - 13., überarb. und erw. Aufl. - Bern [u.a.] : Huber, 1998. - S. 426. - ISBN 3-456-83007-6 terms-of-use

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