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Der Einfluss von Motor Imagery und vorbereitenden Hoppings auf die Leistungsfähigkeit und die neuro-muskuläre Aktivität in maximalen Drop Jumps

Der Einfluss von Motor Imagery und vorbereitenden Hoppings auf die Leistungsfähigkeit und die neuro-muskuläre Aktivität in maximalen Drop Jumps

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BERGMANN, Julian-Alexander, 2014. Der Einfluss von Motor Imagery und vorbereitenden Hoppings auf die Leistungsfähigkeit und die neuro-muskuläre Aktivität in maximalen Drop Jumps [Dissertation]. Konstanz: University of Konstanz

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2014-05-21T08:13:30Z Bergmann, Julian-Alexander Bergmann, Julian-Alexander Der Einfluss von Motor Imagery und vorbereitenden Hoppings auf die Leistungsfähigkeit und die neuro-muskuläre Aktivität in maximalen Drop Jumps 2014-05-21T08:13:30Z deu 2014 deposit-license Reaktive Bewegungen spielen sowohl in alltäglichen als auch in sportspezifischen<br />Bewegungen, wie beispielsweise in Sprüngen eine bedeutsame Rolle. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den akuten Effekten von Motor Imagery und vorbereitenden Hoppings auf die Leistungsfähigkeit in reaktiven Niederhochsprüngen (Drop Jumps). Zudem wurde der Einfluss der Interventionen auf die neuro-muskuläre Kontrolle während der Sprünge untersucht, um Rückschlüsse auf die zugrundeliegenden Mechanismen potenzieller Leistungsveränderungen ziehen zu können. Die vorliegende Arbeit ist die Zusammenfassung von drei experimentellen Untersuchungen:<br /><br /><br />In der ersten Studie wurde der Effekt von Motor Imagery auf die Leistung und die neuromuskuläre Kontrolle in Drop Jumps untersucht. Infolge der dreimaligen Vorstellung eines Drop Jumps, unmittelbar vor der Ausführung desselbigen, zeigten die Probanden einen um 3% (p<0.05) gesteigerten Reaktivkraftindex, der ein Kriterium für die Leistungsfähigkeit in<br />reaktiven Bewegungen darstellt. In den Sprüngen nach der Imagination zeigten die<br />Probanden kurz vor als auch in der frühen Phase nach Bodenkontakt eine signifikant höhere Muskelaktivität in der antigravitatorisch arbeitenden Unterschenkelmuskulatur.<br /><br />In der zweiten Studie wurde der Effekt von zehn vorausgehenden maximalen Hoppings als<br />Konditionierungsaktivität auf die Leistung und die neuro-muskuläre Kontrolle in Drop Jumps untersucht. Infolge des Einsatzes der Konditionierungs-Hoppings, als Vorbereitung auf einen nachfolgenden Drop Jump, wurde eine um 12% signifikant höhere Sprunghöhe gegenüber den Kontrollsprüngen festgestellt. Hinsichtlich der Muskelaktivität ergaben sich keine statistischen Differenzen zwischen den Bedingungen.<br /><br />Ziel der dritten Studie war die Untersuchung des Einflusses unterschiedlicher Pausenlängen<br />nach den zehn maximalen Hoppings auf die Leistung in darauffolgenden Drop Jumps. Zur Identifizierung einer potenziellen zeitlichen Charakteristik wurden Pausenlängen von 10 s, 30 s, 60 s und 180 s eingesetzt. Als das effektivste Intervall zwischen den Hoppings und den<br />darauffolgenden Drop Jumps erwies sich die kürzeste der untersuchten Pausen.<br />Zusammenfassend kann konstatiert werden, dass sowohl Motor Imagery als auch reaktive Hoppings als unmittelbare Vorbereitung vor maximalen Drop Jumps leistungssteigernde Effekte haben können.<br /><br />Die zugrundeliegenden Mechanismen für die Leistungspotenzierung scheinen jedoch unterschiedlich zu sein. Beim Motor Imagery kann die Leistungssteigerung in<br />nachfolgenden Drop Jumps durch eine veränderte neuro-muskuläre Ansteuerung der<br />Muskulatur begründet werden, wohingegen der leistungssteigernde Effekt der<br />Konditionierungs-Hoppings sehr wahrscheinlich auf intramuskuläre Faktoren zurückzuführen ist. Effects of Motor Imagery and Conditioning Hops on the performance and neuro-muscular control in maximal Drop Jumps

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