Elemente einer makropolitischen Theorie des Kleinstaats

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WOLF, Sebastian, 2013. Elemente einer makropolitischen Theorie des Kleinstaats

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2013-10-16T07:46:06Z deu deposit-license 2013 Wolf, Sebastian Dieses Arbeitspapier skizziert zentrale Elemente einer deduktiven Theorie kleiner politischer Systeme. Kleinstaat-lichkeit wird als unabhängige Variable konzeptionalisiert, die – in der Regel beeinflusst (z. B. verstärkt oder abge-schwächt) durch zusätzliche Faktoren – spezifische Aspekte kleiner Länder prägt. Zunächst behandeln zwei Ab-schnitte Definitionsfragen und kleinstaatentheoretische Grundprämissen. Anschliessend werden verschiedene makropolitische Annahmen hinsichtlich der polity-, politics- und policy-Dimensionen in Kleinstaaten entwickelt. Es wird unter anderem angenommen, dass Kleinstaaten dazu tendieren, eine niedrigere Ausdifferenzierung von Institutionen und politischen Akteuren aufzuweisen, negative Skaleneffekte bei ihren staatlichen Kerninstitutionen zu akzeptieren, in beträchtlichem Umfang ausländische Regelungen und Institutionen zu übernehmen, aussergewöhnliche Institutionenarrangements und spezifische deviante Politiken (Nischen) zu bewahren, partizipativer zu sein, sich durch mehr konsensuale Entscheidungsfindungsprozesse, aber auch eine dominante Rolle der Regierung auszuzeichnen, eine beträchtliche Interaktion mit dem Ausland und eine starke Abhängigkeit von externen Ressourcen aufzuwei-sen, wenige Politiken autonom zu regulieren, abgesehen von staatlichen Kernaufgaben viele öffentliche Dienstleistungen auszulagern (Outsourcing), und von der Zunahme internationaler Organisationen und Regelungen sowohl zu profitieren als auch darunter zu leiden.<br />Abschliessend werden Überlegungen angestellt, unter welchen Kontextbedingungen jeweils bestimmte Governance-modi (Hierarchie, Verhandlungen/Konkordanzdemokratie oder Wettbewerb) in den Rechtsetzungsprozessen kleiner politischer Systeme vorherrschen. 2013-10-16T07:46:06Z Elemente einer makropolitischen Theorie des Kleinstaats Wolf, Sebastian

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