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Religiöse Ecken : Eine fotografische Erkundung privater Religiosität und Wohnkultur

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SUSAMI, Oliver, 2013. Religiöse Ecken : Eine fotografische Erkundung privater Religiosität und Wohnkultur [Dissertation]. Konstanz: University of Konstanz

@phdthesis{Susami2013Relig-24271, title={Religiöse Ecken : Eine fotografische Erkundung privater Religiosität und Wohnkultur}, year={2013}, author={Susami, Oliver}, note={Die Dissertation besteht aus zwei Teilen, einem Bildband und einem ergänzenden Schriftteil.}, address={Konstanz}, school={Universität Konstanz} }

Religiöse Ecken : Eine fotografische Erkundung privater Religiosität und Wohnkultur deu Susami, Oliver 2013-08-14T07:32:50Z Ziel der Dissertation, die aus einem Bildband und einem ergänzenden Textband besteht, war die fotografische Dokumentation des Phänomens "Religiöse Ecken", sowie eine religionssoziologische Beschäftigung mit diesem bisher unbeleuchteten Gegenstand. Es wurden rund 200 hochauflösende Fotografien bei 22 Personen aufgenommen, diese bilden den Bildband. Alle Fotos entstanden in Deutschland.<br /><br />Die Bilder zeigen klassische "Herrgottswinkel", multireligiöse Besinnungsorte, Gedenkstätten für Verstorbene, aber auch Orte der magischen Selbstbeeinflussung, Orte, mit denen Stimmungen beeinflusst oder böse Kräfte gebannt werden sollen. Die Fotografien sind Zeugnis eines Kulturwandels. Dominieren bei den älteren Personen, die das Fotografieren in ihren Wohnungen zuließen, noch Orte, die für die Verbundenheit mit dem Christentum stehen, so richten sich gerade jüngere Menschen multireligiöse, "globalisierte" Orte ein. Religiöse Grenzen verlieren an Relevanz, persönliche Vorlieben, Gefühlslagen und Lebenserfahrungen werden zum Maßstab in religiösen Dingen.<br />Auch sind die "religiösen Ecken" gerade der jüngeren Personen, bei denen fotografiert wurde, weniger Orte der Verehrung höherer Wesen, als Orte der Selbstbeeinflussung und Selbstthematisierung.<br /><br />Der Gang in Privatwohnungen und die Beschäftigung mit dem Phänomen "Religiöse Ecken" erwies sich als Möglichkeit, Religiosität bzw. Religiöse Praxis abseits organisierter oder gar kirchlicher Formen zu erkunden. Die meisten, deren "Religiöse Ecken" dokumentiert wurden, sind nicht kirchlich orientiert, sie betrachten Religion bzw. Spiritualität als Privat- und Wahlsache, sie bedienen sich als "religiöse Verbraucher" bei der Vielzahl der Sinnangebote.<br /><br />In der Wohnungseinrichtung bzw. im Umgang mit den verschiedenen religiösen/spirituellen Symbolen manifestiert sich diese Haltung. deposit-license 2013 Susami, Oliver 2013-08-14T07:32:50Z

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