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"Ja, das Nehmen und das Geben ..." : Brieffreundschaft zwischen Lebensaufgabe und Geschäftsmodell; die Hesse-Sammlungen der Kantonsbibliothek Vadiana St. Gallen

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GRÖNER, Carina, 2012. "Ja, das Nehmen und das Geben ..." : Brieffreundschaft zwischen Lebensaufgabe und Geschäftsmodell; die Hesse-Sammlungen der Kantonsbibliothek Vadiana St. Gallen. St. Gallen : Kantonsbibliothek Vadiana. ISBN 978-3-908166-59-7

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"Ja, das Nehmen und das Geben ..." : Brieffreundschaft zwischen Lebensaufgabe und Geschäftsmodell; die Hesse-Sammlungen der Kantonsbibliothek Vadiana St. Gallen 2012-11-16T08:00:28Z Der Literaturnobelpreisträger von 1946, Hermann Hesse (1877–1962), gehört zu den herausragenden Gestalten der Literatur des 20. Jahrhunderts. Seine Werke, darunter Romane wie «Siddharta», «Der Steppenwolf» oder «Das Glasperlenspiel», sind zusammen mit vielen noch heute oft zitierten Gedichten rund um den Erdball bekannt. Am 9. August 2012 jährt sich sein Todestag zum 50. Mal. Hesse verbrachte den grössten Teil seines Lebens in der Schweiz, deren Bürgerrecht er 1924 erwarb.<br />Die Kantonsbibliothek Vadiana besitzt drei Nachlässe von Personen, die mit Hermann Hesse befreundet waren und ihn auch materiell unterstützten: die Mäzenin Martita Jöhr, der Schriftsteller und Literaturwissenschafter Richard Matzig und der Bankier Max Thomann. Die Nachlässe umfassen insgesamt mehrere hundert Briefe und zahlreiche weitere Dokumente: Privatdrucke, Aquarelle, bibliophile und künstlerische Werkausgaben, Fotos und auch eine Büste.<br />Die St.Galler Bestände sind besonders im Bezug auf die Frage interessant, wie Hesse sein Leben als Dichter finanzierte. Dabei zeigt sich, dass er sich ein weitverzweigtes Netz von Gönnerinnen und Gönnern aufbaute, die er mit Briefen, persönlichen Dokumenten und besonderen Ausgaben seiner Werke an sich band und zur Finanzierung seines Lebensunterhalts heranzog. Dabei verfolgte er eine spezifische Tauschlogik, wobei er den Gönnern für materielle Zuwendungen häufig bibliophile Sammlerstücke, wie nummerierte Privatdrucke oder handgeschriebene Gedichtblätter zusandte. Im Laufe seines Lebens entwickelte sich aus dieser Tauschpraxis nach und nach ein Geschäftsmodell, wobei Hesse diese Sammlerstücke innerhalb des Netzwerks von Briefpartnern zum Kauf anbot. Durch zahlreiche Briefbelagen mit Angebotsblättern seiner Werke, Durchschlägen von an ihn gerichteten Honorationsbriefen, Dichterpostkarten, oder auch begelegten privaten Fotos, macht er geschickt Werbung in eigener Sache. deu deposit-license St. Gallen : Kantonsbibliothek Vadiana Gröner, Carina 978-3-908166-59-7 2012 2012-11-16T08:00:28Z Gröner, Carina

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