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Soziales Kapital im Zeitalter materieller Interessen : konzeptionelle Überlegungen zum Vertrauen in der Zivil- und Marktgesellschaft des langen 19. Jahrhunderts (1780-1914)

Soziales Kapital im Zeitalter materieller Interessen : konzeptionelle Überlegungen zum Vertrauen in der Zivil- und Marktgesellschaft des langen 19. Jahrhunderts (1780-1914)

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REICHARDT, Sven, 2003. Soziales Kapital im Zeitalter materieller Interessen : konzeptionelle Überlegungen zum Vertrauen in der Zivil- und Marktgesellschaft des langen 19. Jahrhunderts (1780-1914)

@techreport{Reichardt2003Sozia-18676, series={Veröffentlichung der Arbeitsgruppe „Zivilgesellschaft: historisch-sozialwissenschaftliche Perspektiven“ des Forschungsschwerpunkts Zivilgesellschaft, Konflikte und Demokratie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung, Discussion Paper;SP IV 2003-503}, title={Soziales Kapital im Zeitalter materieller Interessen : konzeptionelle Überlegungen zum Vertrauen in der Zivil- und Marktgesellschaft des langen 19. Jahrhunderts (1780-1914)}, year={2003}, author={Reichardt, Sven} }

Reichardt, Sven 2012-03-02T14:22:28Z Reichardt, Sven Social capital in the age of material interest : conceptual considerations about trust in civil society and the market during the long nineteenth century (1780-1914) deu 2012-03-02T14:22:28Z Der Aufsatz behandelt konzeptionelle Überlegungen und begriffliche Klärungen für eine Studie zum „ehrbaren Kaufmann“ im Wirtschaftsleben des 19. Jahrhunderts.<br />Ausgehend von einem historisierten Verständnis der Zivilgesellschaft werden die normativen Präferenzen der historischen Akteure in die Definition der Zivilgesellschaft einbezogen. Die historische Semantik und die zugeordneten symbolischen Codes der Zeitgenossen werden somit ernstgenommen und konzeptionell aufgegriffen.<br />Das Konzept der Zivilgesellschaft wurde während des 18. Jahrhundert von denselben Wissenschaftlern und Politikern entwickelt, die zugleich auch prominente Vertreter der Politischen Ökonomie waren. In diesem Zusammenhang betrachteten sie Freiheit, Individualität und Vertrauen als zentrale Kennzeichen der Zivilgesellschaft als auch des Marktes. Im 19. Jahrhundert dagegen bewerteten sowohl Marxisten als auch konservative Kritiker den Markt wesentlich kritischer. Der allumfassende Markt, so meinten sie, würde Vertrauen und soziale Beziehungen zerstören. Dementsprechend spielte das Konzept der Zivilgesellschaft nur noch eine untergeordnete Rolle.<br />Der Aufsatz möchte diesen Bewertungswandel von Markt und Zivilgesellschaft mit den Instrumenten der Neuen Institutionenökonomie (Institutionen, Sozialkapital und Vertrauen) untersuchen. Die Geschichte des „ehrbaren Kaufmanns“ als Denkvorstellung und historische Praxis wird hierbei als eine Fallstudie vorgeschlagen, anhand derer sich der Bedeutungswandel exemplarisch nachvollziehen läßt. Soziales Kapital im Zeitalter materieller Interessen : konzeptionelle Überlegungen zum Vertrauen in der Zivil- und Marktgesellschaft des langen 19. Jahrhunderts (1780-1914) terms-of-use 2003

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