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Prozess-Untersuchung einer Gruppenpsychotherapie mit forensischen Suchtpatienten mit besonderer Fokussierung der Sprachebene

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BIEG, Madeleine, Thomas ROSS, Klaus HOFFMANN, Maria Isabel FONTAO, 2011. Prozess-Untersuchung einer Gruppenpsychotherapie mit forensischen Suchtpatienten mit besonderer Fokussierung der Sprachebene. In: Forensische Psychiatrie und Psychotherapie(1), pp. 58-74

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Fontao, Maria Isabel Prozess-Untersuchung einer Gruppenpsychotherapie mit forensischen Suchtpatienten mit besonderer Fokussierung der Sprachebene 2011 Fontao, Maria Isabel Ross, Thomas deposit-license Hoffmann, Klaus Ersch. in: Forensische Psychiatrie und Psychotherapie ; (2011), 1. - S. 58-74 2012-02-13T17:27:34Z Das Therapeutische Zyklusmodell (Mergenthaler 1996; 1998) bietet einen geeigneten theoretischen und methodischen Rahmen zur Untersuchung von Wirkfaktoren auf der Sprachebene. Das Ziel der vorliegenden explorativen Prozess-Studie war es, eine Gruppenpsychotherapie mit forensischen Patienten in der Entziehungsanstalt vor diesem Hintergrund zu untersuchen und Zusammenhänge zwischen Wirkfaktoren und Prozessmaßen zu prüfen.<br />Hierzu wurde das Vorkommen der Variablen Emotionale Tönung, Abstraktion und Narrativer Stil sowie der daraus gebildeten Sprachmuster in den Transkripten von 16 Therapiesitzungen mittels computergestützter Textanalyse ermittelt. Ferner wurden für jede ausgewertete Therapiesitzung klinische Prozessmaße von Patienten, Therapeuten und Beobachtern eingeschätzt.<br />Die Emotionale Tönung und die Abstraktion waren im Patiententext niedriger, der Narrative Stil hingegen höher als im Therapeutentext. Das Auftreten des Sprachmusters Experiencing im Patiententext, das auf einen verstärkten verbalen Ausdruck von Emotionen hinweist, ging mit einer höheren Zufriedenheit der Patienten mit der Sitzung einher. Das Sprachmuster Connecting, das nach dem Zyklusmodell auf Schlüsselmomente im Therapieprozess hinweist, trat umso häufiger auf, je höher die Interaktion zwischen den Gruppenteilnehmern war. Das von den Patienten eingeschätzte Allgemeinbefinden vor der Therapiesitzung korrelierte negativ mit der Auftretenshäufigkeit des Sprachmusters Connecting.<br />Praktische Implikationen sowie Einschränkungen der Studie und Perspektiven für die Erforschung von Gruppenprozessen in der Therapie suchtkranker Straftäter werden diskutiert 2012-02-13T17:27:34Z deu Bieg, Madeleine Ross, Thomas Bieg, Madeleine Hoffmann, Klaus

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