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Rekursive Syntax & FLN? : Eine kritische Betrachtung neuerer Diskussionen zur menschlichen Sprachfähigkeit innerhalb des Generativismus

Rekursive Syntax & FLN? : Eine kritische Betrachtung neuerer Diskussionen zur menschlichen Sprachfähigkeit innerhalb des Generativismus

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Prüfsumme: MD5:2c8f9b55cf6548fdec8d3c8c7b3bf5f1

TROTZKE, Andreas, 2008. Rekursive Syntax & FLN? : Eine kritische Betrachtung neuerer Diskussionen zur menschlichen Sprachfähigkeit innerhalb des Generativismus

@mastersthesis{Trotzke2008Rekur-17184, title={Rekursive Syntax & FLN? : Eine kritische Betrachtung neuerer Diskussionen zur menschlichen Sprachfähigkeit innerhalb des Generativismus}, year={2008}, author={Trotzke, Andreas} }

2012-01-10T10:07:24Z deu Rekursive Syntax & FLN? : Eine kritische Betrachtung neuerer Diskussionen zur menschlichen Sprachfähigkeit innerhalb des Generativismus Recursive syntax & FLN? : A critical reflection on recent discussions on the human language faculty within generativism deposit-license Bezüglich neuerer Diskussionen zur menschlichen Sprachfähigkeit innerhalb der generativen Linguistik lassen sich zwei grundlegende Positionen unterscheiden: Auf der einen Seite formulieren Hauser, Chomsky und Fitch die Hypothese, dass das einzige sprach- und speziesspezifische Merkmal der menschlichen Sprache – faculty of language in a narrow sense (FLN) – die Fähigkeit zur rekursiven Syntax sei. Auf der anderen Seite betonen insbesondere Pinker und Jackendoff, die menschliche Sprachfähigkeit zeichne sich gerade durch ihre sprach- und speziesspezifische Komplexität aus. In meiner Arbeit unterziehe ich diese beiden Positionen einer kritischen Betrachtung, indem ich sowohl deren grammatik- und evolutionstheoretische Grundlagen als auch Evidenzen aus komparativen sowie aus kognitiven Studien zu sprachexternen Fähigkeiten diskutiere. Die Betrachtung der Evidenzen aus komparativen Studien ergibt, dass beide Positionen hinsichtlich des wissenschaftstheoretischen Postulats der Falsifizierbarkeit problematisch sind. Aus der Diskussion kognitiver Studien zu sprachexternen Fähigkeiten resultiert, dass fundamentale Eigenschaften rekursiver Syntax auch in sprachexternen Fähigkeiten aufgezeigt werden können. Vor dem Hintergrund dieser Schlussfolgerungen deute ich mittels Bezug auf Konzepte der Philosophie des Geistes sowie auf Erkenntnisse komparativer Forschungen zur sozialen Kognition eine Hypothese an, bei der zur Formulierung des mit Sprache verbundenen qualitativen Unterschieds zu anderen Spezies auch funktionale Gesichtspunkte der Sprachfähigkeit einbezogen werden. 2008 Trotzke, Andreas Trotzke, Andreas 2012-01-10T10:07:24Z

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