Imaginäre Grenzen : zur Entstehung impliziter Kollektivität in EU-Europa

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LANGENOHL, Andreas, 2010. Imaginäre Grenzen : zur Entstehung impliziter Kollektivität in EU-Europa. In: Berliner Journal für Soziologie. 20(1), pp. 45-63. ISSN 0863-1808

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<rdf:RDF xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" xmlns:bibo="http://purl.org/ontology/bibo/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:dcterms="http://purl.org/dc/terms/" xmlns:xsd="http://www.w3.org/2001/XMLSchema#" > <rdf:Description rdf:about="https://kops.uni-konstanz.de/rdf/resource/123456789/13481"> <dcterms:abstract xml:lang="deu">Der Aufsatz untersucht mittels einer praxistheoretischen Agenda die Konstruktion sozialer, ökonomischer und kultureller Grenzlinien innerhalb der Europäischen Union. Empirisch wird das Fallbeispiel von Interaktionsformen, Zirkulationspraktiken und öffentlichen Diskursen im Rahmen eines Städtepartnerschaftsrings in einer Kleinstadt untersucht. Als theoretische Grundposition fungiert der Begriff des „social imaginary“, der von Charles Taylor und anderen in die Diskussion gebracht wurde. Er besagt, dass soziale „Bedeutung“ – etwa hinsichtlich der Grenzen zwischen Gruppen, Ländern, Schichten etc. – oftmals nicht intendiert und explizit „konstruiert“ wird, sondern gleichsam als Nebenprodukt sozialen Praktiken entsteigt, die nicht in erster Linie auf die Produktion jener „Bedeutung“ hin entworfen sind. Im Falle von Städtepartnerschaften sind dies in erster Linie Praktiken der Zirkulation von Waren und Personen, die auf ihre Grenzziehungsimplikationen hin zu analysieren sind. Abschließend wird das spezifisch Europäische dieser imaginären Grenzen herausgearbeitet: Die praktischen Grenzziehungen und Grenzbedeutungen, die durch Aktivitäten von Städtepartnerschaftsorganisationen hervorgebracht werden, stehen in einer Kontinuität mit dem politischen Projekt der Europäischen Union, weil sie auf ein Paradigma politischer Integration bezogen sind, das der Ökonomie eine gewisse Dignität zugesteht und die EU als Ganze prägt.</dcterms:abstract> <dcterms:rights rdf:resource="http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:352-20140905103605204-4002607-1"/> <dc:language>deu</dc:language> <dcterms:title>Imaginäre Grenzen : zur Entstehung impliziter Kollektivität in EU-Europa</dcterms:title> <dcterms:bibliographicCitation>Ersch. in: Berliner Journal für Soziologie 20 (2010), 1, S. 45-63</dcterms:bibliographicCitation> <dcterms:issued>2010</dcterms:issued> <dc:rights>deposit-license</dc:rights> <dcterms:available rdf:datatype="http://www.w3.org/2001/XMLSchema#dateTime">2011-07-05T09:51:20Z</dcterms:available> <bibo:uri rdf:resource="http://kops.uni-konstanz.de/handle/123456789/13481"/> <dc:date rdf:datatype="http://www.w3.org/2001/XMLSchema#dateTime">2011-07-05T09:51:20Z</dc:date> <dc:creator>Langenohl, Andreas</dc:creator> <dc:contributor>Langenohl, Andreas</dc:contributor> </rdf:Description> </rdf:RDF>

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