The Organization of Education

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Prüfsumme: MD5:07cba533e4076f53d1f804bd1f551442

EISENKOPF, Gerald, 2007. The Organization of Education

@phdthesis{Eisenkopf2007Organ-12103, title={The Organization of Education}, year={2007}, author={Eisenkopf, Gerald}, address={Konstanz}, school={Universität Konstanz} }

Eisenkopf, Gerald 2011-03-25T09:42:42Z 2007 Die Organisation der Bildung Diese Dissertation beinhaltet eine Zusammenstellung dreier eigenständiger<br />Forschungspapiere. Meine Forschung seit dem Jahr 2002 hat sich auf<br />Bildungsökonomik und Organisationsökonomik fokusiert.<br />Die Papiere in der Dissertation verbinden beide Forschungsgebiete.<br />In der Einleitung werden sie dabei in einen größeren Kontext eingebunden.<br /><br />Kapitel zwei stellt einen Mechanismus vor, der Manipulationsaktivitäten<br />minimiert, wenn Auszahlungen von den Ergebnissen manipulierbarer<br />Bewertungsverfahren abhängen. Der Mechanismus beruht auf der Addition nicht<br />manipulierbarer Information zu manipulationsanfälligen Informationen, um ein<br />Bewertungsverfahren zu verbessern. Wenn das Ergebnis mit steigender Testgüte<br />fällt, so weist das auf Manipulation hin. Im Rahmen eines einfachen<br />Agency-Modells werden die Vor- und Nachteile des Ansatzes erklärt. Der<br />vorgestellte Mechanismus dominiert jede individuelle Methode dominieren, so<br />lange der Agent nur in geringem Mass e risiko-avers ist. Der Prinzipal<br />sollte jedoch jeden Agenten für sich über die Wahl des Evaluationsmethode<br />entscheiden lassen. Als Anwendungsbeispiele werden Leistungsmessung in<br />Forschungseinrichtungen und Hospitälern diskutiert.<br /><br />Kapitel drei untersucht die Auswirkung von Deregulierungsmaßnahmen im<br />Hochschulbereich auf die Anforderungen an studentische Beiträge (inputs).<br />Diese Anforderungen sinken, wenn die Universitäten die Höhe Studiengebühren<br />selbst festlegen können (Gebührenautonomie).<br />Werden die Studiengebühren durch Regulierungsmaßnahmen auf niedrigem Niveau<br />gehalten werden (regulierte Gebühren) oder wenn Studenten mit niedrigen<br />Fähigkeiten ein Recht auf einen Studienplatz haben, so werden die<br />Anforderungen als Abschreckungsmaßnahme steigen. In einem Duopol mit<br />identischen Gebühren werden ex ante identische Universitäten das selbe<br />Anforderungsniveau wählen. Gebührenautonomie wird zur Produktdifferenzierung<br />führen. Eine Universität wird hohe Anforderungen mit niedrigen Gebühren<br />wählen, die andere niedrige Anforderungen mit hohen Gebühren. Das Papier<br />liefert Erklärungen für Preis-Kosten-Verhältnisse an amerikanischen<br />Universitäten, die Unterschiede in der industriellen Organisation des<br />Hochschulsektors in Europa und den Vereinigten Staaten und die Existen<br />profitabler Privatuniversitäten mit relativ niedrigen akademischen<br />Standards.<br /><br />In Kapitel vier werden die Auswirkung einer Selektion nach Fähigkeiten in<br />der sekundären Bildungsstufe auf die Anreize für Schüler diskutiert. Bildung<br />bietet sowohl ein Signal für Arbeitgeber bezüglich der unbeobachtbaren<br />Fähigkeit eines Schülers als auch eine direkte Erhöhung der Produktivität<br />nach der Schulzeit. Durch Selektion werden die Anreize in der Grundschule<br />erhöht und gleichzeitig auch die Peer-Effekte in der Sekundarstufe<br />verbessert.<br />In nichtselektiven Bildungssystemen (Gesamtschulen) hat die erworbene<br />Qualifikation aber eine höhere Signalwirkung. Deswegen haben die Schüler<br />auch einen höheren Anreiz, sich anzustrengen. Der Abschnitt erklärt, warum<br />Gesamtschulsysteme nicht schlechter abschneiden als selektive Systeme,<br />selbst wenn man herkömmliche Annahmen zu Peer-Effekten berückschtigt.<br />Außerdem zeigt der Abschnitt, dass ein besserer Leistungstest bei gegebenen<br />finanziellen Inputs nicht unbedingt auf ein effizienteres Schulsystem<br />schließen lässt. Schließlich zeigt das Papier, dass die Messung des<br />Wertzuwachses in der Sekundarstufe allein den Einfluss der Selektion auf die<br />Leistung unterschätzt. Eisenkopf, Gerald eng deposit-license 2011-03-25T09:42:42Z The Organization of Education application/pdf

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Eisenkopf_Diss.pdf 95

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