Social Dumping: Theoretical and Empirical Aspects

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DIMITROVA, Teodora, 2006. Social Dumping: Theoretical and Empirical Aspects [Dissertation]. Konstanz: University of Konstanz

@phdthesis{Dimitrova2006Socia-12090, title={Social Dumping: Theoretical and Empirical Aspects}, year={2006}, author={Dimitrova, Teodora}, address={Konstanz}, school={Universität Konstanz} }

Dimitrova, Teodora Soziales Dumping: Theoretische und Empirische Aspekte deposit-license Social Dumping: Theoretical and Empirical Aspects 2011-03-25T09:42:37Z 2011-03-25T09:42:37Z eng Dimitrova, Teodora In der vorliegender Arbeit untersuche ich den Zusammenhang zwischen Sozialstandards einerseits und den Arbeitslöhnen, Handels- und Investitionsvolumen andererseits. Die untersuchten Sozialstandards umfassen zum einen die so genannten "Core Labour Standards" - Koalitionsfreiheit, Freiheit von Kinder- und Zwangsarbeit, Nichtdiskriminierung, und zum anderen Mindestlöhne. Die Untersuchung ist sowohl modelltheoretisch (2. Kapitel) als auch empirisch (3. und 4. Kapitel) angelegt. Die zentrale Fragestellung im 2. Kapitel ist, ob im Zuge der heutzutage zunehmenden Globalisierung die Ländern mit einem grösserem Sozialstaat nicht den Druck empfinden, ihre Sozialstandards nach unten revidieren zu müssen, um ihre Konkurrenzfähigkeit zu erhalten, was als soziales Dumping bezeichnet wird. Das Instrument der Sozialpolitik ist der Mindestlohn. Die theoretische Analyse wird auf drei Stufen durchgeführt. Es wird zuerst untersucht, was für Auswirkungen eine exogene Einführung eines Mindestlohns auf das Niveau de Arbeitslöhne und die Arbeitsverteilung hat. Daraus werden die politischen Interessengruppen abgeleitet, die dann den politische Prozess beeinflüssen. Auf der zweiten Stufe wird ein komplettes politisch-ökonomisches MOdell spezifiziert, das eine strategische Interaktion zwischen den Lobbygruppen der Arbeitnehmer, der Arbeitgeber, und der Regierung darstellt. Diese Interaktion bestimmt das Gleichgewichtsniveau des Mindestlohnes. Auf der dritten Analyzestufe wird die Kapitalmobilität erhöht. Verschiedene Fälle werden untersucht - vollkommene Kapitalmobilität in einem Zweiländermodell und unvollkommene Kapitalmobilität in einer kleiner offenen Volkswirtschaft.<br /><br />Im Kapitel 3. werden die Determinanten der vier "Core Labour Standards" untersucht. Als Mass für die vier Standards werden vier verschieden Variablen verwendet. Daneben wird auch eine Dummy-Variable für die Existenz von Export-processing Zonen im Land eingeführt, die als Mass für den Einfluss der multinationalen Unternehmen auf die Politik im Empfängerland betrachtet werden kann. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass die Globalisierung per se die Sozialstandards nicht unbedingt nach unten drückt. Es wird jedoch festgestellt, dass die Anwesenheit von Export-processing Zonen, ceteris paribus, mit niedrigeren Standards verbunden ist. Das deutet darauf hin, dass eine gezielte Politik, ausländische Investitionen und Exporte zu fördern, möglicherweise zu Kompromissen im Bereich der Sozialpolitik führt.<br /><br />Im 4. Kapitel wird empirisch untersucht, ob niedrige Arbeitsstandards einen komparativen Vorteil für Exporte und die Einwerbung von ausländischen DIrektinvestitionen schaffen. Als abhängige variablen werden die ausländischen Direktinvestitionen der USA und US Importe auf bilaterale Basis betrachtet. Zentrale Bedeutung unter den erklärenden Variablen hat der ILO Index der Koalitionsfreiheit. Als Kontrollvariablen werden verschiedene makroökonomische, demographische und politische Faktoren eingesetzt. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass geringer Respekt für Koalitionsfreiheitsrechte nur in bestimmten Produktgruppen (solche, die in unqualifizierter Arbeit intensiv sind) komparative Vorteile mit sich bringt. Im Aggregat sind höhere Exporte sowie höhere Direktinvestitionen mit höheren Arbeitsstandards verbunden. application/pdf 2006

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