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"The Picture Survives" : Zur Geschichte der Kriegsberichterstattung : Korea - Vietnam - Afghanistan - Globaler Krieg gegen den Terror

"The Picture Survives" : Zur Geschichte der Kriegsberichterstattung : Korea - Vietnam - Afghanistan - Globaler Krieg gegen den Terror

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FRAUND, Philipp, 2009. "The Picture Survives" : Zur Geschichte der Kriegsberichterstattung : Korea - Vietnam - Afghanistan - Globaler Krieg gegen den Terror

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2011-03-25T09:35:15Z 2009 Fraund, Philipp deu "The Picture Survives". The History of War Reporting ; Korea - Vietnam - Afghanistan - Global War against Terror Neben die drei klassischen staatlichen Gewalten Legislative, Exekutive und Judikative ist eine vierte Gewalt getreten: die Medien. Die Ausübung und Vermittlung moderner Politik ist ohne die Medien nicht mehr denkbar. Sie haben der Politik eine vollkommen neue Arena zur Darstellung ihrer Akteure, ihrer Ziele, Ideen und Visionen gegeben. Ohne die Medien ist auch die Implementation von Politik heute nicht mehr vorstellbar. Die Gefahr, daß Medien hierbei im Sinne der Politik instrumentalisiert werden, ist gerade im Zeitalter weltumfassender Kommunikation nicht mehr zu leugnen. In den letzten Jahren haben sich alle Medien freiwillig oder unfreiwillig, wissentlich oder unwissentlich instrumentalisieren lassen. Besonders anfällig für Instrumentalisierung sind die elektronischen Medien. Inbesondere das Fernsehen und das Internet sind an dieser Stelle zu nennen. Diese beiden Medien sind existentiell auf das Vorhandensein von Bildern angewiesen. Bilder auch die bewegten Videobilder des Fernsehens sind aber von allen Informationsträgern das für Manipulationsversuche anfälligste Medium. Als Beispiel hierfür seien die Ereignisse des 11. September 2001 genannt: Beinahe alle Fernsehsender der Welt übertrugen an diesem Tag die Bilder der brennenden und später einstürzenden Doppeltürme des World-Trade-Centers. Jede Zeitung brachte am folgenden Tag ein, wenn nicht sogar mehrere Bilder jenes Ereignisses auf der Titelseite6. Damit machten sich die Medien aber selbst vermutlich unbewußt zum Transporteur der perversen Botschaft dieser Bilder und dieses Ereignisses: Die Rechnung der Terroristen, mit ihrem Anschlag die maximal mögliche mediale Aufmerksamkeit zu erhalten, ging voll und ganz auf.<br />Am Beispiel des 11. September läßt sich die Zwickmühle, in die die Medien bei solchen Ereignissen geraten, aufzeigen: Die Medien müssen, und dies gilt um so mehr für das Fernsehen, aktuell von dem Ereignis berichten. Angesichts des Ausmaßes und der Bilderflut, die der Einschlag der beiden Flugzeuge in das World-Trade-Center produzierte, blieb während der diversen Livesendungen keine Zeit mehr für kritische Reflektionen, Ursachenforschung oder für die Suche nach Sinnzusammenhängen. Aus dem dargelegten Konflikt ergibt sich nun die Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen einer aktuellen Berichterstattung. Hier ist insbesondere nach dem Prozeß der redaktionellen Entscheidungsfindung darüber, ob und in welcher Weise aktuell über ein Ereignis berichtet werden soll, zu fragen. Angesichts der Tatsache, daß die wenigsten aktuellen Berichte im Fernsehen aus Material bestehen, das für den jeweiligen Sender exklusiv gedreht wurde, stellt sich die Frage nach der Qualität des Ausgangsmaterials der Berichte. Hierbei sind besonders die internen Methoden der Qualitätssicherung analog zum historischen Handwerkszeug der inneren und äußeren Quellenkritik zu beachten. Fraund, Philipp deposit-license application/pdf "The Picture Survives" : Zur Geschichte der Kriegsberichterstattung : Korea - Vietnam - Afghanistan - Globaler Krieg gegen den Terror 2011-03-25T09:35:15Z

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