Was ist und was soll kultursoziologische Forschung?

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KNORR-CETINA, Karin D., Richard GRATHOFF, 1988. Was ist und was soll kultursoziologische Forschung?. In: Soziale Welt(Sonderband 6), pp. 21-36

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deu Grathoff, Richard deposit-license Zuerst ersch. in: Soziale Welt (1988) Sonderband 6, S. 21-36 Knorr-Cetina, Karin D. Was ist und was soll kultursoziologische Forschung? application/pdf Knorr-Cetina, Karin D. 1988 Grathoff, Richard 2011-03-25T09:34:36Z Der folgende Beitrag zum Sonderheft "Massenkultur" ist kein Forschungsbericht, sondern kontempliert ein Programm. Zudem ist es ein gemeinsames Programm kultursoziologischer Forschung, dessen synoptische Kraft bereits am Anfang so "groß" ist, daß wir schließlich zwei einzelne programmatische Essays geschrieben haben. Sie wurden natürlich miteinander diskutiert, die speziellen eigenen Themen in wechselseitiger Perspektive verhandelt, aber die Feder wurde nicht gemeinsam geführt, außer bei dem abschließenden Teil III (Forschungsschwerpunkte der Kulturanalyse), der Skizze eines gemeinsamen kultursoziologischen Forschungsprogramms, das wir in der Bielefelder Fakultät für Soziologie in den nächsten Jahren realisieren wollen.<br />Der Herausgeber dieses Bandes hat uns die Veröffentlichung empfohlen, nicht etwa mit dem unangemessenen Hintergedanken, einen kritischen Anhang zu den Forschungsberichten unserer Kollegen zu schreiben. Es geht vielmehr um Klärung eines verbindenden Punktes in unseren eigenen Arbeiten: Wo treffen sich überhaupt offenkundig "gemeinsame" Forschungsinteressen? Unsere methodologischen Ausgangslagen sind weit entfernter, als es uns anfangs bewußt war: Diskursanalysen in wissenschaftlichen Lebensformen unterscheiden sich erheblich von Milieuanalysen im sozialphänomenologischen Rahmen. Die Suche nach einem Konsens, der stets Voraussetzung gemeinsamer Arbeit ist, kann kein geeignetes Modell für unser Unternehmen sein, wohl aber die Suche nach dem einen oder anderen dissensfähigen "Modell-System". Dieser von Karin Knorr eingeführte Begriff steht im Zentrum der folgenden drei kurzen programmatischen Essays. Er verbindet Znanieckis frühe Entdeckung "personalisierter Systeme" mit einem his heute ungelösten zentralen Problem sozial-phänomenologischer Theoriebildung: Welche Gestalt kann ein lebensweltlicher Systembegriff haben, und welche Lösung bietet er für eine Neubestimmung des Begriffs des Empirischen in den sozialen Wissenschaften? Wir suchen diese Frage im folgenden ein kleines Stück voranzubringen. 2011-03-25T09:34:36Z

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