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Lyndon B. Johnsons triple war : der amerikanische Präsident, die Medien, die Öffentliche Meinung und der Krieg in Vietnam

Lyndon B. Johnsons triple war : der amerikanische Präsident, die Medien, die Öffentliche Meinung und der Krieg in Vietnam

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EBERT, Martin, 2004. Lyndon B. Johnsons triple war : der amerikanische Präsident, die Medien, die Öffentliche Meinung und der Krieg in Vietnam

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application/pdf deu Lyndon B. Johnsons triple war: The US-President, the Media, Public Opinion and the War in Vietnam Ebert, Martin Ebert, Martin 2004 Lyndon B. Johnsons triple war : der amerikanische Präsident, die Medien, die Öffentliche Meinung und der Krieg in Vietnam deposit-license There has been a dramatic shift in public opinion , sagte Lyndon B. JOHNSON am 22. März 1968. Wenige Tage später gab der am. Präsident sein Ausscheiden aus dem Präsidentschaftswahlkampf und eine Umorientierung der Vietnampolitik der USA bekannt. War die Öffentliche Meinung damit the x-factor in the whole Vietnam equation , wie in einem Memo an JOHNSONs Sicherheitsberater WALT ROSTOW behauptet und musste somit in den Worten Lesslie H. Gelbs das essential domino des amerikanischen Engagements in Vietnam werden?<br />Ausgehend von Ansätzen der Forschung zur Politischen Kommunikation, legt die vorliegende Arbeit eine systematische Analyse der Beziehung zwischen der JOHNSON-Administration, den Medien und der Öffentlichen Meinung während des Vietnamkriegs vor. Der Autor führt dazu eine Inhaltsanalyse am. Meinungsführermedien durch und stellt relevante Umfrageergebnisse zusammen. Diese werden im Folgenden durch die historische Auswertung der Aktenbestände des Lyndon B. Johnson Archivs mit den Handlungen der Administration in Beziehung gesetzt. Die Arbeit konzentriert sich dabei auf den Zeitraum zwischen 1967 und JOHNSONs Rede vom 31. März 1968.<br />Die Interpretation der Meinungsumfragen und der Ergebnisse der Inhaltsanalyse ergibt, dass sowohl die Medien- als auch die Öffentliche Meinung 1967 nicht derart homogen war, wie von einem Großteil der Forschung angenommen. Mit den in dieser Studie vorgelegten Daten muss man hier zu einer größeren Differenzierung kommen.<br />In Bezug auf die Informationspolitik der JOHNSON-Administration werden verschiedene 'Public-Relations'-Maßnahmen dieser untersucht. Besondere Beachtung erfährt hierbei die 'Vietnam Information Group'. Aus der Analyse geht hervor, dass JOHNSON und seine Berater bis zum Beginn der 'Progress-Offensive' im Nov. 1967 kein kohärentes Konzept im Umgang mit der Öffentlichkeit gefunden hatten. Vielmehr muss konstatiert werden, dass die öffentliche Rechtfertigung und der Versuch, der Öffentlichkeit den Charakter und aus Regierungssicht die Notwendigkeit des Vietnamkrieges zu kommunizieren über eine Notfallargumentation nicht hinaus kam. Einen ersten Erfolg konnte die Administration erst mit der angesprochenen 'Progress-Offensive' verzeichnen. Allerdings fiel dieser nach der kommunistischen Tet Offensive Ende Januar 1968 potenziert auf die Regierung zurück. Nach Tet waren die Zweifel der Öffentlichkeit an JOHNSONs Vietnampolitik tiefer als je zuvor. In diesem Stimmungsumfeld erfolgte die Rede von Johnson am 31. März 1968.<br />Im letzten Abschnitt der Arbeit skizziert der Autor Ansätze, in welcher Form die Öffentliche Meinung in den Entscheidungsprozess innerhalb der Johnson-Administration eingewirkt hat. Für die Entscheidung die Forderungen der Militärs nach mehr Truppen abzulehnen, vertritt der Autor die These, dass die Öffentliche Meinung nur einen indirekten Einfluss hatte - im Sinne, dass sie den Handlungsspielraum der Administration im Wahljahr 1968 derart einschränkte, dass eine weitere Eskalation des Konflikts nicht mehr möglich war. Um den Einfluss der Öffentlichkeit auf die zweite Entscheidung - einen teilweisen Bombardierungsstopp - zu ergründen, wurde auf das sozialpsychologische Konzept des 'groupthink' zurückgegriffen. Es wird argumentiert, dass die Opposition in den Medien und der Bevölkerung essentiell war, um die durch groupthink produzierten Mängel im Entscheidungsprozess zu überwinden und einen offeneren Meinungsbildungsprozess zu fördern. 2011-03-25T09:34:17Z 2011-03-25T09:34:17Z

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