Kinder- und Jugendwelten zwischen Stadt, Land und See : "Growing up in Konstanz"

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PFINDER, Manuela, 2008. Kinder- und Jugendwelten zwischen Stadt, Land und See : "Growing up in Konstanz"

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2011-03-25T09:34:03Z 2011-03-25T09:34:03Z application/pdf Kinder- und Jugendwelten zwischen Stadt, Land und See : "Growing up in Konstanz" Die heutige Jugend wird zunehmend als träge und konsumorientiert gebrandmarkt. Politiker diskutieren über die Gründe des zunehmend übergewichtigen Nachwuchses und verurteilen die Eltern, die ihren Kindern den Konsum von Computer-, Playstation-, X-box-Spielen und Ähnlichem gewähren. Kinder brauchen frische Luft und Bewegung. Sie sollen draußen Fußball spielen, herumtollen, Seil hüpfen und ihre Freizeit draußen verbringen.<br />Doch daß sich die Lebensbedingungen geändert haben, scheint nicht beachtet zu werden. Insbesondere Kinder und Jugendliche, die in der Stadt aufwachsen, sind sämtlichen Problemen durch ihre Umwelt ausgesetzt, die mit der Funktionalisierung und Spezialisierung der Räume einhergehen. Die Kulturangebote für Kinder und Jugendliche haben sich in den letzten Jahrzehnten erheblich vermehrt. Die Heranwachsenden wollen unterhalten werden und fügen sich optimal in unsere Erlebnisgesellschaft ein. Der Terminplan der Kinder ist überfüllt und durchstrukturiert. Sämtliche Organisationen und Institutionen profitieren von dieser Trendentwicklung und offerieren zahlreiche Angebote zur Freizeitgestaltung. Doch müssen die Kinder und Jugendlichen lange Strecken zurücklegen um ihren institutionalisierten Freizeitbeschäftigungen nachzugehen und für sie verpflichtende Institutionen wie Bildungsstätten zu erreichen. Experten sprechen in diesem Zusammenhang von dem Trend der "Verinselung", der für postmoderne Kinder- und Jugendkulturen charakteristisch ist. Mit der Institutionalisierung der Kinder- und Jugendkulturen wird von einer Verlagerung des Alltags der Kinder und Jugendlichen in Innenräume ausgegangen. Die Kinder und Jugendlichen durchleben eine "Verhäuslichung", wodurch Natur- und Umwelterfahrungen verloren gehen. Was ist mit den Kindern und Jugendlichen, die über wenige Termine verfügen? Können diese Kinder und Jugendlichen den Trends der Verhäuslichung und Verinselung entkommen? Diesen Trendentwicklungen sollte in Form von einer Gegenbewegung Abhilfe geschaffen werden. "Spielmobile" sollten die Defizite der Naturerfahrungen und Spielmöglichkeiten der Stadtkinder kompensieren.<br />Experten sprechen von Trendentwicklungen, die charakteristisch für die Entwicklungsphase der Heranwachsenden in der Postmoderne sind. In dieser Arbeit wird der Anspruch erhoben, diese bisher nur theoretisch fundierten Konzepte durch die Befragung der Konstanzer Kinder und Jugendlichen empirisch zu belegen bzw. zu revidieren. Die Konstanzer Kinder und Jugendlichen sollen zu der These der "Verhäuslichung" Stellung nehmen, indem sie zu ihren beliebtesten Aufenthaltsorten befragt werden. Anschließend soll die Streuung der Aufenthaltsorte im Gesamtraum betrachtet werden um die Theorie des "verinselten Lebensraumes" empirisch zu überprüfen. Die Termindichte wird in Relation zum Ausmaß der Streuung der Aufenthaltsorte gesetzt und soll Aufschluß über die Zusammenhänge zwischen "Verinselung" und "Terminkindheit" geben. Das kontrastierende Konzept des "Spielmobils" wird analysiert und infolge einer Feldforschung interpretiert.<br />Abschließend soll noch auf empirische Weise untersucht werden, ob es in Konstanz "gefährliche Plätze" gibt und wo sich diese befinden, da ursprünglich dieser Aspekt zu Beginn der Forschung als Hauptuntersuchungsgegenstand festgelegt wurde. Pfinder, Manuela deposit-license 2008 Pfinder, Manuela deu

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