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Reliabilität und Validität der Erfassung Posttraumatischer Belastungsstörung in einer Ostafrikanischen Flüchtlingssiedlung

Reliabilität und Validität der Erfassung Posttraumatischer Belastungsstörung in einer Ostafrikanischen Flüchtlingssiedlung

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ERTL, Verena, 2005. Reliabilität und Validität der Erfassung Posttraumatischer Belastungsstörung in einer Ostafrikanischen Flüchtlingssiedlung

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Reliabilität und Validität der Erfassung Posttraumatischer Belastungsstörung in einer Ostafrikanischen Flüchtlingssiedlung application/pdf Gewalterfahrungen im Zuge der New Wars haben für die betroffene Population verheerende Auswirkungen auf sozialer, wirtschaftlicher, politischer und psychologischer Ebene. In einer epidemiologischen Studie in einem Flüchtlingslager im Süd-Westen Ugandas lag das Augenmerk auf der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) als charakteristische Beeinträchtigung in Folge extrem belastender Erlebnisse.<br />Fokussiert wurden zwei Flüchtlingspopulationen des Lagers, Somali und Ruander. Einheimische Interviewer erhoben soziodemographische Daten, traumatische Erlebnisse, Symptome der PTBS, depressive Symptomatik, sowie Beeinträchtigungen im Funktionsniveau an zufällig ausgewählten Stichproben beider Populationen (N = 518 Somali und N = 915 Ruander). Dabei wurden landesprachlich angepasste Versionen der PDS (Posttraumatic Stress Diagnostic Scale) und der HSCL-25 (Hopkins Symptom Checklist 25) verwendet. Die Interviewer wurden im Vorfeld ausgiebig geschult. Die Ergebnisse der einheimischen Interviewer wurden von Psychologen in einem klinischen Interview validiert (u.a. Sektionen K und E des CIDI bei N = 36 Somali und N = 59 Ruander).<br />Die Evaluierung der Diagnose PTBS zwischen geschulten lokalen Interviewern und Psychologen ergab eine Sensitivität von .91 und eine Spezifität von .79 für die somalische und .80 bzw. .77 für die ruandische Stichprobe. Die Prävalenz der PTBS betrug 32% in der ruandischen und 48% in der somalischen Population. Es fand sich nur ein geringer Prozentsatz von Personen ohne traumatische Lebensereignisse (5,6% der Somali und 4,3% der Ruander).<br />Die Ergebnisse der Studie zeigen die hohe Funktionsbeeinträchtigung von einzelnen Individuen und der untersuchten Flüchtlingspopultionen als soziale Gemeinschaften. Ertl, Verena 2011-03-25T09:26:17Z deposit-license Reliability and Validity of the Assessment of Posttraumatic Stress Disorder in an Eastafrican Refugee-camp 2005 2011-03-25T09:26:17Z deu Ertl, Verena

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